--- Hook --- Wir beleuchten, wie SportScheck den Frauen-Sportmarkt erobert und warum Agenten künftig das Marketing dominieren werden. Außerdem berichten wir über die Innovationen von Vibe Coding, die Bedeutung von B2B-Naming im Jahr zweitausendsechsundzwanzig im Fachartikel von Stefan Spöttl und im Podcast mit Philipp Wolf, wie man mit Templates eigenständig professionelle Videos erstellt. --- Thema 1 --- SportScheck richtet sich neu aus und fokussiert sich auf den Frauen-Sportmarkt, der als zentraler Wachstumstreiber für die Zukunft angesehen wird. Der Markt hat ein Volumen von fast vier Milliarden Dollar und bleibt bislang weitgehend unerschlossen. Nach der Insolvenz und der Übernahme durch die italienische Cisalfa Group steht die Stabilisierung und das Wachstum im stationären sowie digitalen Geschäft im Vordergrund. Die Marketing- und Strategieverantwortliche Anne von Loebbecke treibt die Neuausrichtung der Marke voran, um SportScheck als modernen und inspirierenden Sporthändler zu positionieren. Ein zentraler Bestandteil der neuen Strategie ist eine Omnichannel-Experience, die Social Media, den Online-Shop und den stationären Store miteinander verbindet. Eine digitale Plattform soll das Nutzererlebnis verbessern, während Künstliche Intelligenz unterstützend bei der Content-Erstellung und Marketingprozessen eingesetzt wird. Diese Technologie soll die Effizienz steigern, ersetzt jedoch nicht die Kreativität und das Storytelling. SportScheck plant, gezielt auf die Bedürfnisse von Frauen im Sport einzugehen, um diese stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Erste Maßnahmen, wie die Modernisierung des Stores in Dortmund, zeigen bereits positive Effekte. Der Frauen-Sportmarkt wird somit zu einem entscheidenden Faktor für das Wachstum und die Differenzierung des Unternehmens. --- Thema 2 --- Der Bericht „Netcore Agentic Predictions zweitausendsechs“ beschreibt einen grundlegenden Wandel im Marketing, der ab dem Jahr zweitausendsechs eintreten wird. In diesem Jahr werden autonome KI-Agenten die operative Steuerung übernehmen, anstelle von herkömmlichen Kampagnen. Unternehmen haben bislang vor allem mit generativer KI experimentiert, doch nun beginnt die Phase der skalierbaren Umsetzung mit klarer Ergebnisverantwortung. Im Fokus stehen Multi-Agenten-Systeme, die aus spezialisierten KI-Agenten bestehen. Diese Systeme übertreffen Einzelagenten in Bezug auf Leistungsfähigkeit, Skalierbarkeit und Effizienz. Das wachsende Interesse an dieser Technologie ist auch auf die sinkenden Aufmerksamkeitsspannen und den oberflächlichen Content-Konsum zurückzuführen. KI-Agenten fungieren zunehmend als Filter, die die Relevanz von Inhalten bewerten, bevor sie von Menschen wahrgenommen werden. Daher wird Marketing nicht nur kreativ, sondern auch relevant und präzise sein müssen. Zudem wird die Rolle des Chief Marketing Officers sich verändern, da dieser künftig als Verantwortlicher für die KI-Orchestrierung und die Profitabilität agieren wird. Marketing wird sich somit von einem Kostenfaktor zu einem direkt steuerbaren Wachstumstreiber entwickeln. --- Thema 3 --- Der Artikel beschreibt, wie Vibe Coding es ermöglicht, dass auch Menschen ohne technischen Hintergrund eigene Micro Apps entwickeln. Diese Anwendungen sind stark personalisiert und werden oft nur temporär genutzt. Dank Künstlicher Intelligenz können Nutzer ihre Anforderungen in natürlicher Sprache formulieren, was den Prozess der App-Erstellung erheblich vereinfacht. Anwendungsbeispiele wie Essensplanung, Gesundheits-Tracking oder Haushaltsorganisation zeigen, dass Nutzer zunehmend ihre eigenen Lösungen schaffen, anstatt bestehende Software zu verwenden oder Abonnements abzuschließen. Dieser Trend ist für Unternehmen und Marketer von Bedeutung, da er eine neue Erwartungshaltung an Software widerspiegelt. Nutzer bevorzugen flexible und kontextbezogene Lösungen gegenüber komplexen All-in-one-Produkten. Dennoch gibt es Herausforderungen, wie die Kosten für Künstliche Intelligenz, begrenzte Skalierbarkeit sowie mögliche Sicherheits- und Qualitätsprobleme, die Micro Apps oft für den Massenmarkt ungeeignet machen. Experten erkennen jedoch ein großes Potenzial in Micro Apps, die möglicherweise eine ähnliche Rolle wie früher Tabellenkalkulationen einnehmen könnten. --- Thema 4 --- Im Fachartikel von Stefan Spöttl wird die zunehmende Bedeutung des B2B-Namings im Jahr zweitausendsechsundzwanzig thematisiert. Stefan Spöttl erläutert, dass Markennamen als Identitätsanker fungieren müssen, um in einem wettbewerbsintensiven Umfeld zu bestehen. Die Namensgebung wird durch Künstliche Intelligenz demokratisiert, wodurch der Fokus auf die qualitative Bewertung der Namensvorschläge gelegt wird. Erfolgreiche B2B-Marken setzen auf menschliche, vertrauenswürdige Namen, die eine klare Kommunikation ermöglichen. Nach Einschätzung von Stefan Spöttl wird die Verwendung technischer Namen abnehmen, während erzählbare Markennamen an Bedeutung gewinnen. Der Entscheidungsprozess wird zunehmend datengetrieben, wobei analytische Methoden wie A/B-Tests eine zentrale Rolle spielen. Zudem wird Vertrauen wichtiger als Trendbewusstsein, da B2B-Kunden Seriosität und Zukunftsfähigkeit suchen. Stefan Spöttl hebt hervor, dass rechtliche Schutzfähigkeit und systemisches Benennen für Plattformen entscheidend sind. Der Markenname wird nicht nur das äußere Erscheinungsbild prägen, sondern auch die interne Kultur und Identifikation der Mitarbeitenden fördern. Insgesamt zeigt der Artikel, dass B2B-Naming strategischer, menschlicher und evidenzbasierter wird. --- Thema 5 --- In der heutigen Podcast-Episode mit Philipp Wolf wird das Thema behandelt, wie Marketing-Teams eigenständig professionelle Videos produzieren können. Dabei wird deutlich, dass die größte Hürde nicht in der Technik, sondern im Mindset der Unternehmen liegt. Viele unterschätzen das Potenzial von Videos und zögern, die nötige Zeit dafür aufzubringen. Philipp Wolf erklärt, dass ein echter Durchbruch nur gelingt, wenn Video als strategisches Element und nicht als Nebenprojekt betrachtet wird. Templates spielen eine zentrale Rolle, indem sie die Erstellung von Videos erleichtern, jedoch ersetzen sie nicht die strategische Planung. Die über dreihundert vordefinierten Templates von PlayPlay passen sich automatisch an die Markenidentität an, was die Umsetzung beschleunigt. Dennoch bleibt es wichtig, eine klare Story zu entwickeln. Darüber hinaus wird die Rolle von Künstlicher Intelligenz thematisiert. Diese kann den Produktionsprozess erheblich beschleunigen, jedoch sind die Ergebnisse nicht immer perfekt. Philipp Wolf betont, dass realistische Erwartungen an die Technologie notwendig sind. Ein weiterer Punkt ist die Bedeutung von Collaboration und Governance in großen Unternehmen. Hier sind klare Prozesse und Zuständigkeiten entscheidend, um Chaos zu vermeiden und die Marke zu schützen. Abschließend wird hervorgehoben, dass Videos nicht nur im Marketing, sondern auch in Bereichen wie HR und interner Kommunikation effektiv eingesetzt werden können. Unternehmen, die Videos strategisch nutzen, fördern das Verständnis und die Bindung ihrer Mitarbeiter.