--- Hook --- Heute geht es bei uns um „Microsoft Ads macht KI-Sichtbarkeit erstmals messbar“, den Podcast mit Clutch über „80 Prozent hören Podcasts - meist auf YouTube“, „Adidas: Milliarde für Werbung bringt 14 Prozent Umsatzplus“, „Bett1 startet Markenrelaunch“ und den Fachartikel von Oliver Grytzmann zu „So überzeugen Landingpages schneller“. --- Thema 1 --- Microsoft Ads hat kürzlich seine Werbe- und Analysewerkzeuge um neue Funktionen erweitert, die sich auf die Messbarkeit der KI-Sichtbarkeit konzentrieren. Im Rahmen dieser Erweiterung wird das KI-Sichtbarkeitsreporting in Microsoft Clarity eingeführt. Hierbei bündeln die neuen Topic Insights KI-Zitate nach Themen, was es Werbetreibenden ermöglicht, zu erkennen, mit welchen Themen ihre Marke in Verbindung gebracht wird und wie oft ihre Inhalte zitiert werden. Wichtige Kennzahlen wie Citation Share und Share of Authority geben Aufschluss darüber, wie häufig eine Domain als Quelle erscheint und wie sie im Vergleich zu Wettbewerbern dasteht. Darüber hinaus führt Microsoft zwei neue Experimenttypen für Performance Max ein. Diese Tests messen den Uplift und die Folgen einer Migration von Kampagnen. Uplift-Experimente zeigen den zusätzlichen Beitrag von Performance Max, während Upgrade-Experimente den Vergleich zwischen klassischen Kampagnen und Performance Max nach einer Umstellung ermöglichen. Für belastbare Ergebnisse empfiehlt Microsoft eine Mindestanzahl von dreißig Conversions in den letzten dreißig Tagen und eine Testdauer von vier bis zwölf Wochen. Zusätzlich wird die kreative Freigabe durch den Ad Preview Hub erleichtert, der es ermöglicht, PMax-Anzeigen vor dem Kampagnenstart zu überprüfen. Agenturen und Marketingabteilungen können Layout, Botschaften und Markenrichtlinien vor dem Live-Gang der Kampagne kontrollieren. Insgesamt legt Microsoft den Fokus auf mehr Transparenz, bessere Erfolgsmessung und eine stärkere Kontrolle automatisierter Werbung. --- Thema 2 --- In der heutigen Podcast-Episode mit Clutch wird die wachsende Beliebtheit von Podcasts und die Bedeutung von YouTube als Plattform besprochen. Laut einer aktuellen Studie hören rund acht von zehn Menschen mindestens einmal im Monat Podcasts. Dabei zeigt sich ein bemerkenswerter Wandel im Nutzungsverhalten: Immer mehr Hörer interessieren sich nicht nur für Audioformate, sondern auch für Video-Podcasts. YouTube hat sich dabei als die meistgenutzte Plattform etabliert und wird zunehmend zum zentralen Distributionskanal für Podcast-Inhalte. Clutch erklärt, dass der Erfolg von YouTube verdeutlicht, wie wichtig visuelle Inhalte für Podcasts geworden sind. Nutzer konsumieren Inhalte nicht mehr ausschließlich über traditionelle Podcast-Apps, sondern entdecken Formate vermehrt über Videoempfehlungen und soziale Medien. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für die Reichweite und die Markenpräsenz von Unternehmen, Publishern und Creatorn. In Anbetracht dieses Wandels ist es für diese Akteure entscheidend, Podcasts plattformübergreifend zu denken. Neben der Audio-Version gewinnen Videoformate und kurze Ausschnitte für soziale Netzwerke an Bedeutung. Um Podcasts erfolgreich zu vermarkten, sollten sie daher nicht nur auf hochwertigen Inhalt setzen, sondern auch eine durchdachte Video-Strategie entwickeln, die Sichtbarkeit und Interaktion fördert. --- Thema 3 --- Adidas hat im zweiten Quartal den Umsatz währungsbereinigt um vierzehn Prozent auf sechs Komma sieben Milliarden Euro gesteigert. Besonders das Direktgeschäft entwickelte sich stark und verzeichnete ein Plus von fünfundzwanzig Prozent. Ein wesentlicher Faktor für diesen Erfolg ist die umfangreiche Marketingoffensive zur Fußball-Weltmeisterschaft. Die Werbeausgaben stiegen um dreißig Prozent auf über eine Milliarde Dollar. CEO Bjørn Gulden bezeichnete den Verlauf des Turniers, bei dem die von Adidas ausgestatteten Finalisten Argentinien und Spanien auftraten, als ideales Szenario für die Marke. Die WM-Kampagne, die den Film „Backyard Legends“ umfasste, wurde zur erfolgreichsten in der Unternehmensgeschichte und erzielte über neun Milliarden Views sowie vierhundert Millionen Interaktionen. Trotz des Umsatzwachstums legte der operative Gewinn aufgrund der höheren Marketinginvestitionen nur um fünf Prozent zu, was an der Börse zunächst kritisch betrachtet wurde. Analysten bewerten die erhöhten Werbeausgaben jedoch als langfristige Investition in die Markenstärke und erwarten, dass die eingeleiteten Reformen zu einer stabileren Geschäftsentwicklung führen werden. --- Thema 4 --- Bett1 hat einen internationalen Markenrelaunch initiiert, der die Marke selbst in den Mittelpunkt rückt, anstatt die Produkte wie zuvor. Die neue Kampagne basiert auf der Aussage „Schlafen ist Bewegung“ und zielt darauf ab, die technischen Merkmale des verwendeten QX-Schaums emotional zu kommunizieren, um die Markenbekanntheit zu steigern. Die Kreation dieser Kampagne wird von der Berliner Agentur Aimaq Creative Studios übernommen, die die vorherige Agentur Antoni ablöst. Die Mediaplanung bleibt in den Händen des internen Teams von Bett1. Die Kampagne wird über verschiedene Kanäle, darunter Fernsehen, Streamingplattformen, YouTube und soziale Medien, ausgespielt. Sie richtet sich an die DACH-Region sowie an Länder wie Spanien, Frankreich, Polen und die Niederlande. In Deutschland begann die Kampagne am einunddreißigsten Juli. Mit diesem Relaunch verabschiedet sich Bett1 von einer produktzentrierten Kommunikation und strebt an, eine eigenständige Markenidentität aufzubauen. --- Thema 5 --- Im Fachartikel von Oliver Grytzmann wird die Bedeutung von verständlichen Texten für die Conversion-Rate von Landingpages hervorgehoben. Oliver Grytzmann erläutert, dass bildhafte Sprache und die Ansprache konkreter Probleme effektiver sind als bloße Auflistungen von Funktionen. Er betont, dass die Gestaltung von Landingpages eine Wissenschaft ist, in der es darum geht, Besucher zum Kauf zu bewegen. Nach Einschätzung von Oliver Grytzmann ist es entscheidend, dass Gedanken Platz zum Atmen haben. Ein Gedanke pro Satz und die Vermeidung von langen Textsäulen sind notwendig, um die Zielgruppe nicht zu vergraulen. Klare und prägnante Sätze sollten als Überschrift dienen, um sofortige Aufmerksamkeit zu erzeugen. Darüber hinaus weist Grytzmann darauf hin, dass Landingpages den potenziellen Käufern klar kommunizieren müssen, welchen Nutzen sie aus einem Produkt oder Kurs ziehen können. Statt nur die Verpackung zu beschreiben, sollten konkrete Situationen dargestellt werden, die sofort verständlich sind. Abschließend fasst Oliver Grytzmann zusammen, dass gute Landingpages nicht jede Frage beantworten, sondern gezielt die nächste Frage aufwerfen sollten, um das Interesse der Leser aufrechtzuerhalten.