Meta investiert derzeit massiv in Künstliche Intelligenz, doch die Erlöse stammen weiterhin überwiegend aus dem Werbegeschäft. Trotz der Fortschritte bei neuen KI-Funktionen und Modellen bleibt der wirtschaftliche Durchbruch bislang aus. Creator-Boom – kleine Marken machen die Deals: Die Creator Economy nimmt im Marketing eine zunehmend zentrale Rolle ein, wie The Wall Street Journal berichtet. Immer mehr Unternehmen verlagern ihre Budgets von traditionellen Werbekanälen wie Fernsehen oder Display-Werbung hin zu Social Media und Influencern. Meta geht in CTV: Meta plant den Einstieg in den Werbemarkt für Connected TV, während sich die Landschaft der Streaming-Werbung und des Creator-Marketings weiter verändert. Der Facebook-Konzern hat bereits Gespräche mit Supply-Side-Plattformen und TV-Herstellern geführt. LinkedIn wichtet Klicks höher: LinkedIn hat seine Gewichtung im Algorithmus verändert und setzt nun einen stärkeren Fokus auf Klicks und Videoaufrufe, während Interaktionen wie Likes, Kommentare und Shares an Bedeutung verlieren. Eine Analyse von über sechshunderttausend Beiträgen zeigt, dass „unsichtbare Interaktionen“, also Klicks und Video-Views, zunehmend entscheidend für das Engagement sind. E-Mail-Marketing: Relevanz wird wichtiger: E-Mail-Marketing erfährt durch die Einführung von KI-Filtern, die rund vierzig Prozent der Mails in Gmail herabstufen, eine grundlegende Veränderung. Diese Filter berücksichtigen nicht mehr nur die chronologische Reihenfolge, sondern auch Faktoren wie Aktualität, Klickverhalten und häufige Kontakte.