--- Hook --- Wir beleuchten heute, warum Meta das Metaverse-Projekt aufgibt, und was der iPhone-Zugang von Google für die Werbebranche bedeutet. Zudem berichten wir über YouTubes führende Position, im Fachartikel von Sergej Plovs über die „Next Best Experience“ und im Podcast mit Chris Honey darüber, wie ein KI-Bot Ärzte entlastet und Termine plant. --- Thema 1 --- Meta hat beschlossen, das Metaverse-Angebot für Unternehmen aufzugeben. Dies umfasst die Einstellung von Horizon Workrooms und Business-VR bis Februar zweitausendsechsundzwanzig. Der Vertrieb von VR-Headsets und den dazugehörigen Services für Geschäftskunden wird ebenfalls beendet. Der Fokus des Unternehmens verlagert sich von virtueller Realität hin zu mobilen Anwendungen und KI-gestützten Tools. Diese Entscheidung ist Teil eines umfassenden Strategiewechsels, der nach umfangreichen Stellenstreichungen in Metas Reality-Labs-Sparte und der Schließung mehrerer VR-Studios getroffen wurde. Während Meta weiterhin am Begriff „Metaverse“ festhält, wird dieser nun breiter interpretiert. Die Entwicklung wird künftig stärker auf mobile Endgeräte ausgerichtet, was zwar eine größere Reichweite verspricht, jedoch die ursprüngliche Vision einer virtuellen Arbeitswelt hinter sich lässt. Für Unternehmen bedeutet dies, dass Business-to-Business-VR keine zentrale Rolle mehr spielt. Bestehende Unternehmenskunden können einige Services noch mehrere Jahre nutzen, neue Investitionen sind jedoch nicht vorgesehen. Meta empfiehlt stattdessen die Nutzung etablierter Kollaborationslösungen. --- Thema 2 --- Der Artikel beleuchtet die Veränderungen im Werbemarkt, die durch die Partnerschaft zwischen Google und Apple sowie den Einfluss von Künstlicher Intelligenz, neuen Ökosystemen und veränderten Nutzergewohnheiten im Jahr zweitausendsechsundzwanzig entstehen. Google könnte potenziell auf über eine Milliarde iPhones zugreifen, was die Werbestrategien erheblich beeinflusst. Die Werbeausgaben werden voraussichtlich weltweit auf über sechshundertvierundsechzig Milliarden US-Dollar ansteigen, wobei ein deutlicher Shift von klassischen Suchanzeigen hin zu Video- und TV-Screens, insbesondere auf Plattformen wie YouTube, zu beobachten ist. Künstliche Intelligenz wird zunehmend zur operativen Basis für Media, Kreation und Datenmanagement. Agenturen stehen vor der Herausforderung, sich als Technologieplattformen neu zu positionieren. Auch im Performance-Marketing sind Veränderungen zu erkennen, während Google in KI-gestützte Gesundheitslösungen investiert und neue Werbeformate im klinischen Umfeld entwickelt. Diese Entwicklungen zeigen, wie dynamisch und vielschichtig der digitale Werbemarkt wird. --- Thema 3 --- YouTube hat sich als die meistgenutzte Social-Media-Plattform unter Erwachsenen in den USA etabliert. Laut einer Studie des Pew Research Centers aus dem Jahr zweitausendfünfundzwanzig nutzen vierundachtzig Prozent der befragten Erwachsenen YouTube. Facebook folgt mit einer Nutzung von einundsiebzig Prozent, während die Nutzung von Instagram bei fünfzig Prozent liegt. Die Untersuchung basiert auf einer repräsentativen Umfrage unter mehr als fünftausend Personen ab achtzehn Jahren, die zwischen Februar und Juni zweitausendfünfundzwanzig durchgeführt wurde. Die Studie betrachtet auch die tägliche Nutzung, wobei fünfzig zwei Prozent der Erwachsenen Facebook täglich besuchen und vierundachtzig Prozent YouTube. Im Zeitvergleich zeigt sich ein deutlicher Anstieg bei Plattformen wie TikTok, Instagram, WhatsApp und Reddit seit zweitausendeinundzwanzig. Zudem wird deutlich, dass Erwachsene unter dreißig Jahren Instagram, Snapchat, TikTok und Reddit signifikant häufiger nutzen als ältere Altersgruppen. --- Thema 4 --- Im Fachartikel von Sergej Plovs wird das Konzept der Adaptive Experience im Kontext von Customer Experience und Marketing Automation beleuchtet. Sergej Plovs erläutert, dass viele Unternehmen in der Hoffnung auf bessere Ergebnisse eine neue Plattform einführen, jedoch oft die notwendige Steuerung und Organisation fehlt. Er betont, dass Adaptive Experience Management nicht nur ein technisches, sondern vor allem ein organisatorisches Thema ist. Die klassische Kampagne verliert an Bedeutung, da Kunden nicht entlang von Kampagnenplänen agieren, sondern situativ. Plovs beschreibt die Herausforderungen, die mit der Implementierung von Adaptive Experience einhergehen, insbesondere die Notwendigkeit klarer Verantwortlichkeiten und einer gemeinsamen Entscheidungslogik. Er hebt hervor, dass Orchestrierung entscheidend ist, um die Customer Journey zu optimieren und nicht mehrere isolierte Botschaften zu senden. Ein erfolgreicher Einstieg in Adaptive Experience sollte nicht mit der Wahl eines Tools beginnen, sondern mit einem klaren Anwendungsfall. Plovs warnt, dass mehr Personalisierung nicht automatisch zu mehr Vertrauen führt, da unklare Ziele und übermäßige Optimierung den Kunden eher belasten. Er schlussfolgert, dass Adaptive Experience oft an internen Reibungen scheitert, wenn Verantwortung und Entscheidungsfähigkeit nicht klar definiert sind. --- Thema 5 --- In der heutigen Podcast-Episode mit Chris Honey wird besprochen, wie ein KI-Bot Ärzte entlastet und Termine plant. Ärzte verlieren täglich wertvolle Zeit, die sie für ihre Patienten nutzen könnten, da zwischen zwanzig und dreißig Prozent ihrer Arbeitszeit für administrative Aufgaben aufgewendet werden. Mit einem sprechenden AI-Bot, der an der Telefonleitung agiert, können Mediziner sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren. Erfahrungen aus Mexiko zeigen, dass der Einsatz solcher Technologien messbare Vorteile bringt. Chris Honey erklärt, dass der Sprachbot weniger als zweihundert Millisekunden Latenz haben muss, um ein natürliches Gespräch zu ermöglichen. Dabei ist es wichtig, dass Patienten wissen, dass sie mit einer KI sprechen, um Vertrauen zu schaffen. In Deutschland ist die Akzeptanz von KI jedoch noch gering, was nicht an der Technologie selbst liegt, sondern an der Mentalität vieler Ärzte, die an traditionellen Arbeitsweisen festhalten. Die Sicherheit medizinischer Daten ist von höchster Bedeutung. DocPlanner sorgt durch umfassende Sicherheitsmaßnahmen für den Schutz sensibler Informationen. Der KI-Bot Noah entlastet Ärzte, indem er nicht nur Gespräche transkribiert, sondern auch Notizen erstellt und Berichte vorbereitet. So bleibt den Ärzten mehr Zeit für ihre Patienten, was zu einer besseren Patientenversorgung führt.