--- Hook --- Im Mittelpunkt stehen heute „Meta AI wird zum Werbeassistenten“, „OpenAI öffnet ChatGPT für Werbung in Europa“, „IAB aktualisiert Regeln für KI-Werbung“, den Fachartikel von Birger Bardowicks zu „Wie Hybrid-Commerce Communities aktiviert“ und „Original Wagner setzt auf SV Elversberg“. --- Thema 1 --- Meta erweitert die Funktionen von Meta AI für kleine Unternehmen, indem die KI nun mit Werbekonten verbunden werden kann. Diese Verbindung ermöglicht es Unternehmen, Fragen zu ihren Werbeaktivitäten in natürlicher Sprache zu stellen, was die Auswertung von Kampagnen einfacher und schneller gestaltet. Die KI analysiert die Performance laufender Werbekampagnen und bietet Unternehmen die Möglichkeit, herauszufinden, welche Anzeigen erfolgreich sind und wo Verbesserungen nötig sind. Anstatt sich auf klassische Werbe-Dashboards zu stützen, können Informationen zur Kampagnenperformance zunehmend durch einen KI-gestützten Dialog erschlossen werden. Darüber hinaus erhalten Unternehmen wertvolle Hinweise zur optimalen Nutzung ihrer Werbebudgets. Meta positioniert den Assistenten nicht nur als Informationsquelle, sondern auch als Unterstützung für operative Geschäfts- und Marketingentscheidungen. Diese neuen Funktionen sind besonders auf die Bedürfnisse kleinerer Unternehmen ausgerichtet, die Analyse, Content und Werbung mithilfe von KI vereinfachen möchten. Die direkte Verbindung zwischen generativer KI und Werbekonto stellt eine neue Bedienoberfläche für Kampagnendaten dar. --- Thema 2 --- OpenAI hat ChatGPT Ads in einunddreißig europäischen Märkten, darunter Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Österreich und die Niederlande, eingeführt. Diese Werbeform richtet sich ausschließlich an Nutzer der Free- und Go-Tarife, während Plus-, Pro- und Enterprise-Abonnements werbefrei bleiben. Unternehmen können zunächst über das Ads-Solutions-Team von OpenAI sowie über Agentur- und Technologiepartner werben. Der Zugang über den Ads Manager soll zu einem späteren Zeitpunkt verfügbar sein. Die Werbung zielt darauf ab, Nutzer während ihrer Recherche nach Produkten und Dienstleistungen zu erreichen und ihnen bei Kaufentscheidungen zu helfen. OpenAI betont, dass Gespräche der Nutzer privat bleiben und Kundendaten nicht verkauft werden. Die Anzeigen sind klar von den Antworten von ChatGPT getrennt und sollen die Qualität der Antworten nicht beeinflussen. Zu den neuen Funktionen gehören Conversion-Optimierung, Geo-Targeting und Messoptionen, die über reine Klicks hinausgehen. Seit dem Teststart in den Vereinigten Staaten vor ungefähr sechs Monaten haben bereits Zehntausende Unternehmen auf ChatGPT geworben. --- Thema 3 --- Das Interactive Advertising Bureau, kurz IAB, hat die Leitlinien für Werbung mit künstlicher Intelligenz aktualisiert. Die neue Version des "AI Transparency and Disclosure Framework" richtet sich an Werbungtreibende, Agenturen, Publisher, Plattformen und Technologieanbieter. Sie dient dazu, zu entscheiden, wann der Einsatz von künstlicher Intelligenz gegenüber Verbrauchern offengelegt werden sollte. Dabei ist nicht jeder Einsatz von künstlicher Intelligenz kennzeichnungspflichtig. Entscheidend ist, ob die künstliche Intelligenz Inhalte so verändert, dass Authentizität, Identität oder Darstellung wesentlich beeinflusst werden. Routinemäßige Unterstützung durch künstliche Intelligenz, etwa bei der Bearbeitung oder Optimierung, erfordert daher keine Kennzeichnung. Besonders im Fokus stehen realistisch wirkende synthetische Inhalte, wie KI-generierte Bilder und Videos sowie synthetische Stimmen und Avatare. Diese sollen gekennzeichnet werden, wenn sie das Wahrnehmungsvermögen der Verbraucher bezüglich Authentizität beeinflussen können. Das Update ist besonders relevant, da seit der ersten Version des Frameworks neue Offenlegungspflichten in mehreren Märkten, darunter die Europäische Union, in Kraft getreten sind. --- Thema 4 --- Im Fachartikel von Birger Bardowicks wird das Konzept des Hybrid-Commerce beleuchtet und wie es Communities aktiviert. Birger Bardowicks erläutert, dass Hybrid-Commerce den Kauf zu einem sozialen Auslöser macht. Limitierte Produkte fördern die Interaktion unter Fans und generieren Reichweite sowie Community-Aktionen. Er hebt hervor, dass die Grenzen zwischen Online-Reichweite und physischen Erlebnissen zunehmend verschwommen sind. Ein Beispiel dafür ist die K-Pop-Band BTS, die ihre Europatournee nutzt, um über eine hauseigene App den Merchandising-Verkauf zu revolutionieren. Fans können ihre Produkte vorab digital bestellen und profitieren von einem verbesserten Einkaufserlebnis. Nach Einschätzung von Birger Bardowicks wird die virale Reichweite durch exklusive Verlosungen und das Teilen von Erlebnissen in sozialen Netzwerken verstärkt. Die Community spielt eine zentrale Rolle, indem sie aktiv Diskussionen gestaltet und sich gegenseitig unterstützt, wie etwa durch die Organisation von Wasserstationen während der Sommerhitze. Zudem übernehmen Fans die Verantwortung für den Marketing-Kanal, indem sie Produkte gezielt kaufen und über eigene Accounts weiterverlosen. Birger Bardowicks schlussfolgert, dass Marken durch Erlebnisse und die aktive Einbindung ihrer Community eine nachhaltige Kundenbindung erreichen können. --- Thema 5 --- Original Wagner hat eine Partnerschaft mit der SV Elversberg geschlossen und wird Premium-Partner des saarländischen Bundesligisten. Diese langfristige Zusammenarbeit umfasst verschiedene Aspekte, darunter Hospitality-Angebote und eine Präsenz in der Ursapharm-Arena. Geplant sind auch gemeinsame Aktivitäten für die Fans, die die Verbindung zwischen beiden Marken stärken sollen. Ein besonderes Highlight wird ein Heißluftballon sein, der ausgewählte Fans zum Stadion transportiert und deren Anreise zu einem einzigartigen Erlebnis macht. Die Partnerschaft beruht auf einer regionalen Verbundenheit, da sowohl Original Wagner als auch die SV Elversberg aus dem Saarland stammen. Beide Unternehmen möchten durch Leidenschaft, Authentizität und Nähe zur Region überzeugen. Für Original Wagner spiegelt die Entwicklung der SV Elversberg vom Amateur- zum Bundesligisten das eigene Markenverständnis wider. Das Unternehmen, das im Jahr neunzehnhundertachtundsechzig in Nonnweiler gegründet wurde, produziert jährlich rund dreihundertfünfzig Millionen Tiefkühlprodukte und beschäftigt etwa eintausendfünfhundert Mitarbeiter. Diese Partnerschaft zeigt, wie Sportmarketing zur Stärkung der Markenidentität beitragen kann.