--- Hook --- Wir werfen heute einen Blick auf die Herausforderungen, die durch die KI-Kompetenzlücke im Marketing entstehen, und wie Pelikan seine Strategie im Bereich Connected TV anpasst. Zudem beleuchten wir den Ausstieg der absatzwirtschaft aus dem Handelsblatt, die Zunahme von E-Mails, die von Agenten gelesen werden, und im Fachartikel von Alina Pöpel die Möglichkeiten, die E-Mail-Signatur als effektiven Marketingkanal zu nutzen. --- Thema 1 --- Die Künstliche Intelligenz entwickelt sich im Marketing rasant, doch eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass viele Unternehmen, insbesondere Marken, hinterherhinken, wenn es um die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter geht. Während Agenturen ihre Teams bereits intensiver auf den Einsatz von KI vorbereiten, bleiben bei Marken erhebliche Kompetenzlücken bestehen. Diese Lücken gefährden nicht nur das Wachstum, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Technologische Investitionen allein reichen nicht aus; entscheidend ist die systematische Weiterbildung der Mitarbeiter, um neue Kompetenzen aufzubauen. Unternehmen, die Weiterbildung vernachlässigen, riskieren Produktivitätsverluste und langsamere Innovationszyklen. Die Studie betont den wachsenden Bedarf an Fähigkeiten wie Datenkompetenz und kritischem Denken. Das Management der Markenunternehmen steht vor der Herausforderung, KI-Kompetenzen als strategische Kernfähigkeit zu etablieren. Nur durch die gleichzeitige Förderung von Technologie und Qualifizierung können Effizienzsteigerungen und langfristige Wettbewerbsvorteile realisiert werden. Andernfalls drohen erhebliche wirtschaftliche Folgen für die gesamte Marketingbranche. --- Thema 2 --- Pelikan plant für den Sommer zweitausendsechsundzwanzig eine umfassende Back-to-School-Kampagne, die den Schwerpunkt auf Markenkommunikation und emotionale Ansprache legt. Dies ist die erste Markenkampagne seit vielen Jahren, die darauf abzielt, die Bekanntheit und emotionale Bindung zu Eltern, Kindern und Lehrkräften zu stärken. Die Kampagne, entwickelt von der Agentur Kochstrasse, trägt den Claim „Weil der Anfang wichtig ist. Alles für die Schule von Pelikan.“ und verbindet nostalgische Erinnerungen mit einer modernen Ansprache, die sich an heutige Familien richtet. Ein zentrales Element der Mediastrategie ist Connected TV, wobei die TV-Spots über verschiedene Streaming-Apps und Connected-TV-Publisher ausgespielt werden. Ergänzt wird die Kampagne durch Online- und Social-Media-Maßnahmen, die sich an der Bildsprache von Mumfluencern orientieren. Die Mediaplanung wird von masterplan media übernommen. Ziel der Kampagne ist es, klassische Markenwerte mit zeitgemäßen digitalen Kanälen zu verbinden und die wachsende Bedeutung von Connected TV im Marketing-Mix zu verdeutlichen. --- Thema 3 --- Chefredakteur Andreas Marx verabschiedet sich von der absatzwirtschaft, die seit neunzehnhundertachtundfünfzig im Handelsblatt-Verlag erschien. In seinem Rückblick thematisiert er den Wandel der Medienbranche, insbesondere den Übergang von Print zu digitalen Formaten und die damit verbundenen wirtschaftlichen Herausforderungen. Trotz begrenzter Ressourcen sei es gelungen, die journalistische Qualität zu bewahren und innovative Formate zu entwickeln. Marx hebt die Bedeutung unabhängiger Medien in einer von Plattformen und Algorithmen dominierten Kommunikationslandschaft hervor. Er betont, dass Vertrauen die wichtigste Währung für Marken und Medien bleibt. Dieses Vertrauen entsteht nicht durch kurzfristige Kampagnen, sondern durch Verlässlichkeit und das langfristige Einlösen von Versprechen. Zum bevorstehenden siebzigjährigen Bestehen der absatzwirtschaft wünscht er der Marke einen neuen, sicheren Heimathafen und dankt der Redaktion, den Autoren und den Lesern für ihre Unterstützung. --- Thema 4 --- In der heutigen Zeit übernehmen KI-Agenten zunehmend Aufgaben im E-Mail-Marketing und verkürzen komplexe Prozesse erheblich. Diese intelligenten Systeme verändern die Rolle von Marketingteams, da sie manuelle Tätigkeiten automatisieren und somit die Steuerung von Prozessen in den Vordergrund rückt. Ein Beispiel für diese Entwicklung ist die Entscheidung von Notion, die Mail-App Notion Mail einzustellen. Über die Hälfte der Nutzer verwaltet ihre E-Mails mittlerweile ohne den Posteingang zu öffnen, während KI-Agenten die Organisation, Priorisierung und Bearbeitung von Nachrichten übernehmen. Gleichzeitig werden neue Lösungen wie die Plattform „Lifecycle“ von Hightouch eingeführt, die die Erstellung von E-Mails, SMS und Push-Nachrichten vereinfachen. Diese Plattform ermöglicht es, komplexe Kampagnenprozesse in automatisierte Agenten-Workflows zu überführen, indem sie auf verschiedene Datenquellen zugreift. Die Automatisierung von Aufgaben wie Compliance-Prüfungen und Template-Erstellung führt zu erheblichen Effizienzgewinnen für Marketingteams. Kampagnen können schneller entwickelt werden, interne Abstimmungen reduzieren sich und mehr Ideen lassen sich umsetzen. --- Thema 5 --- Im Fachartikel von Alina Pöpel wird die E-Mail-Signatur als oft unterschätzter Marketingkanal hervorgehoben. Alina Pöpel erläutert, dass jede ausgehende E-Mail eines Unternehmens potenzielle Markenkontakte generiert, ohne zusätzliche Kosten zu verursachen. Sie betont, dass bereits über zweiundsechzig Prozent der Unternehmen E-Mail Signatur Marketing aktiv nutzen, während andere täglich ungenutzte Kampagnenmöglichkeiten verstreichen lassen. Nach Einschätzung von Alina Pöpel kann ein gezielt eingesetzter Signaturbanner die Reichweite und Effektivität von E-Mail-Kommunikation erheblich steigern. Sie beschreibt, dass technische und gestalterische Parameter entscheidend sind, um die Klickrate zu erhöhen. Ein aktiver Banner, der auf spezifische Angebote hinweist, kann die Markenbekanntheit und Lead-Generierung fördern. Alina Pöpel weist auch auf die Bedeutung von A/B-Tests und zeitgesteuertem Kampagnen-Management hin, um die Effektivität der Signaturbanner zu maximieren. Letztlich plädiert sie dafür, die E-Mail-Signatur aktiv in die Marketingstrategie zu integrieren, um aus einem passiven Element einen messbaren Kanal mit echtem Return on Investment zu entwickeln.