--- Hook --- Heute widmen wir uns „Disney wird Markenpartner von Kraft Heinz“, „Kaufland wagt KI-Kampagne“, „Google Shopping expandiert in 14 Märkte“, „Dentsu will First Party Daten nutzbar machen“ und den Fachartikel von Yvonne Perdelwitz zu „Vier Tools für E-Mail-Automatisierung“. --- Thema 1 --- Kraft Heinz und Disney haben eine mehrjährige strategische Partnerschaft vereinbart, um ihre Marken enger zu verzahnen. Diese Kooperation zielt darauf ab, Verbraucher nicht nur im Supermarkt, sondern auch über Freizeitparks, Kreuzfahrten, Medien und digitale Inhalte zu erreichen. Kraft Heinz möchte durch diese Allianz seine traditionsreichen Marken emotional aufladen und neue Zielgruppen ansprechen. Zehn Marken von Kraft Heinz, darunter Heinz, Philadelphia und Kraft Mac & Cheese, werden künftig mit Disney-Figuren auf Verpackungen und in Marketingkampagnen präsent sein. Zudem werden gemeinsame Inhalte für Disney-Studios und Streaming-Plattformen entwickelt. Die Partnerschaft wird auch außerhalb des Supermarkts erlebbar, da Kraft Heinz exklusiver Anbieter ausgewählter Produkte in Disney-Parks, Resorts und auf Kreuzfahrtschiffen in Nordamerika wird. Thematische Gastronomieangebote, Sonderaktionen und gemeinsame Kampagnen sollen die Marken direkt in das Besuchererlebnis integrieren. Diese Kooperation verdeutlicht, wie Unternehmen Entertainment, Handel und Markenführung miteinander verknüpfen, um langfristige Kundenbindung und neue Markenerlebnisse zu schaffen. --- Thema 2 --- Kaufland hat eine innovative Kampagne ins Leben gerufen, die künstliche Intelligenz nutzt, um seine Eis-Eigenmarken auf außergewöhnliche Weise zu bewerben. Im Mittelpunkt der Kampagne steht der bekannte Kulthit „Ice, Ice, Baby“. Die KI verwandelt Kunden in stilgerechte Vanilla-Ice-Lookalikes, wodurch diese selbst zu Botschaftern der Marke werden. Diese hybride Strategie kombiniert menschliche Protagonisten mit digitalen Elementen und zielt darauf ab, das Sortiment auf interaktive Weise zu präsentieren. Die Kampagne wird sowohl digital als auch im Fernsehen ausgestrahlt. Die kreative Umsetzung stammt aus der internen Abteilung von Kaufland, während die Berliner Produktionsfirma EASYdoesit und Regisseur David Aufdembrinke für die technische Realisierung verantwortlich sind. Michael Lüttgen, ein Mitglied der Geschäftsleitung, hebt hervor, dass die Technologie neue Möglichkeiten bietet, um Emotionen bei den Kunden zu wecken. Ein weiteres Ziel der Kampagne ist es, die Food-Eigenmarken von Kaufland stärker ins Bewusstsein der Verbraucher zu rücken. Diese Produkte sollen eine preiswerte Alternative zu bekannten Markenartikeln darstellen, wobei Geschmack, Qualität und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im Vordergrund stehen. Zudem arbeitet Kaufland an einem umfassenden Rebranding, um die Sichtbarkeit seiner Eigenmarken im Regal zu erhöhen. --- Thema 3 --- Google hat den Zugang zu Shopping Ads und kostenlosen Produkteinträgen auf vierzehn neue internationale Märkte ausgeweitet. Diese Länder umfassen Bulgarien, Bosnien und Herzegovina, Kroatien, Zypern, Estland, Lettland, Luxemburg, Litauen, Liechtenstein, Moldavien, Montenegro, Nordmazedonien, Malta und Serbien. Händler können ihre Produkte nun offiziell in diesen Märkten über bezahlte Anzeigen sowie kostenlose Einträge im Google Merchant Center präsentieren. Diese Maßnahme ist Teil der internationalen Wachstumsstrategie von Google im E-Commerce. Allerdings gelten strenge Werberichtlinien, insbesondere bleibt die Werbung für Arzneimittel in allen vierzehn Ländern verboten. Zudem gibt es länderspezifische Einschränkungen für weitere Produktkategorien, darunter Alkohol, politische Werbung sowie Produkte mit hohem Zucker-, Fett- oder Salzgehalt. Händler müssen die jeweiligen nationalen Richtlinien beachten, um Ablehnungen oder Sanktionen zu vermeiden. Die Expansion eröffnet für international tätige Händler zusätzliche Absatzmärkte, bringt jedoch auch einen erhöhten Aufwand zur Einhaltung lokaler Vorschriften mit sich. --- Thema 4 --- Dentsu hat eine neue Retail-Media-Plattform namens New Stream Media eingeführt, die es Händlern und Marken ermöglicht, ihre First-Party-Daten effizient zu nutzen. Diese Plattform zielt darauf ab, CRM-Daten, Transaktionsinformationen sowie Online- und Offline-Signale in einer zentralen Umgebung zusammenzuführen. Dadurch können präzisere Zielgruppen gebildet und Werbekampagnen effizienter gesteuert werden. Zudem wird der Einfluss der Werbung auf den Abverkauf messbar gemacht. Die Lösung vereint erstmals Datenmonetarisierung, Commerce Media, Technologie und Media-Services in einer integrierten Plattform, was Händlern mehr Kontrolle über ihre Kundendaten und zusätzliche Erlösquellen bieten soll. Dentsu kooperiert zu Beginn mit der Demand-Side-Plattform The Trade Desk, um First-Party-Daten direkt für programmatische Kampagnen zu nutzen und die Werbewirkung nahezu in Echtzeit auszuwerten. Diese Entwicklungen reflektieren den Wandel im Retail-Media-Markt hin zu einer datengetriebenen Infrastruktur, die die Verwaltung, Aktivierung und Monetarisierung von First-Party-Daten in den Vordergrund stellt. Der Wettbewerb zwischen integrierten Plattformen und spezialisierten Technologieanbietern wird intensiver, wobei die Offenheit der Systeme für Partner und der Mehrwert gegenüber bestehenden Lösungen entscheidend sein werden. --- Thema 5 --- Im Fachartikel von Yvonne Perdelwitz werden vier Tools für die E-Mail-Automatisierung vorgestellt, die jeweils unterschiedliche Stärken und Schwächen aufweisen. Yvonne Perdelwitz erläutert, dass die Wahl der passenden E-Mail-Software stark vom jeweiligen Prozess abhängt. HubSpot wird als umfassendes CRM-System beschrieben, das über einen leistungsstarken E-Mail-Bereich verfügt. Der Vorteil liegt in der nahtlosen Übergabe qualifizierter Leads an das Sales-Team, während die Handhabung für ungeübte Nutzer herausfordernd sein kann. Maileon wird als innovative Lösung hervorgehoben, die sich flexibel an Kundenbedürfnisse anpassen lässt. Yvonne Perdelwitz betont die umfangreichen Automatisierungsfunktionen und den guten Service, weist jedoch darauf hin, dass eine einfache Automatisierung auf Listenmitgliedschaft nicht möglich ist. Mailingwork wird als preislich attraktive Software beschrieben, die eine übersichtliche Handhabung bietet. Der große Vorteil ist die Möglichkeit, innerhalb von Kampagnen flexibel zu agieren. Rapidmail hingegen ist eine benutzerfreundliche Lösung für kleinere Unternehmen, die jedoch in ihren Automatisierungsfunktionen begrenzt ist. Yvonne Perdelwitz schließt mit der Hoffnung, dass dieser Überblick für Interessierte von Mehrwert ist.