Im Fachartikel von Jörg Vogelsang wird die Bedeutung der Kontaktqualität im Vergleich zum Klickpreis hervorgehoben. Jörg Vogelsang erläutert, dass der Cost-per-Click, kurz CPC, oft die Kontaktqualität unterschätzt. Ein Test hat gezeigt, dass psychografische Umfelder eine längere Nutzung und eine signifikante Reduzierung der Kosten pro Attention-Sekunde erzielen können. Er weist darauf hin, dass der Third-Party-Cookie als Fundament für Audience Targeting nicht mehr verlässlich ist, was die gezielte Ansprache hochwertiger Werbeflächen erschwert. Viele Teams setzen dennoch weiterhin auf den CPC, da er schnell verfügbar und leicht vergleichbar ist. Jörg Vogelsang betont, dass höhere Klickpreise sinnvoll sein können, wenn die Qualität der Kontakte steigt. Ein blinder Fleck der klassischen Performance-Logik sei, dass die CPC-Optimierung oft nur günstige Einstiege in den Marketing Funnel priorisiere, ohne zu berücksichtigen, was nach dem Klick geschieht. Der Test, der psychografische Modelle zur Segmentierung verwendete, zeigte, dass eine längere Verweildauer und effizientere Aufmerksamkeit erzielt werden können. Jörg Vogelsang empfiehlt, den CPC nicht zu verwerfen, sondern ihn in Kombination mit Qualitätskennzahlen zu nutzen, um ein umfassenderes Bild der Kampagneneffizienz zu erhalten.