Im Fachartikel von Sascha Albrink wird die Notwendigkeit betont, Marketingbudgets vom Deckungsbeitrag her zu planen. Albrink erläutert, dass viele Marketingbudgets auf unzureichenden Grundlagen basieren, wie der Branchenquote oder dem Vorjahresbudget, was zu unzureichenden finanziellen Mitteln führt. Er hebt hervor, dass ein Budget, das nicht an Geschäftsergebnisse gebunden ist, jederzeit gekürzt werden kann, ohne die Auswirkungen auf den Umsatz abschätzen zu können. Um dies zu ändern, empfiehlt Albrink, den Deckungsbeitrag systematisch für die Marketingsteuerung zu nutzen. Er beschreibt einen Prozess, bei dem das Budget rückwärts von den angestrebten Zielen her berechnet wird. Dies ermöglicht eine fundierte Argumentation in Budgetverhandlungen. Albrink betont, dass Marketing als Investition betrachtet werden sollte, wobei der zukünftige Ergebnisbeitrag eines jeden eingesetzten Euros im Vordergrund steht. Ein entscheidender Aspekt ist der Nachweis des durch Marketing generierten Pipeline-Beitrags, der zeigt, wie Marketingmaßnahmen zu Umsatz führen. Albrink schlägt vor, mit einem kleinen Pilotprojekt zu beginnen, um die Wirksamkeit dieser Methode zu demonstrieren. Ein erfolgreicher Pilot könnte langfristig dazu führen, dass Marketingbudgets regelmäßig an den Umsatz gekoppelt werden.