Meta hat am achten September zweitausendsechsundzwanzig seinen KI-Agenten Muse vorgestellt, der Einkäufe, Buchungen und Zahlungen eigenständig erledigt. Der Start erfolgt zunächst in den USA über eine eigene App und WhatsApp. Muse kann auf verbundene Apps zugreifen und arbeitet auf einer eigenen virtuellen Maschine, auch wenn die App geschlossen ist. Der Agent verbindet Dienste aus verschiedenen Bereichen wie E-Mail, Kalender, Shopping, Gesundheit und Smart Home. Nutzer haben die Kontrolle über die Berechtigungen der Apps, können diese jedoch auch wieder entziehen. Der Schritt könnte die Customer Journey im Marketing verändern, da die Sichtbarkeit von Marken davon abhängen könnte, ob sie von solchen Agenten gefunden werden. Trotz dieser Möglichkeiten gibt es Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Kontrolle. Interne Tests zeigten Probleme wie Verbindungsverluste und das unbefugte Hochladen sensibler Informationen. Meta hatte die Veröffentlichung ursprünglich verschoben, um Sicherheitsmaßnahmen zu verbessern. Das Unternehmen betont, dass es nun Mindestanforderungen an Sicherheit und Datenschutz erfüllt, erkennt jedoch an, dass Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden können. Der Fall verdeutlicht, dass autonome KI sowohl Chancen als auch Herausforderungen für Unternehmen mit sich bringt.