Im Fachartikel von Nicole Segerer wird die Veränderung der Preisgestaltung im Software-as-a-Service-Bereich durch Künstliche Intelligenz thematisiert. Nicole Segerer erläutert, dass KI die Kosten für Software verbrauchsabhängig gestaltet und Abonnements mit Kontingenten und flexiblen Credits als neuen Standard der KI-Monetarisierung in Aussicht stellt. Sie hebt hervor, dass der tatsächliche Verbrauch künftig eine größere Rolle bei der Preisgestaltung spielen wird. Nach Einschätzung von Nicole Segerer folgen die ersten KI-Preismodelle dem Pay-as-you-go-Prinzip, bei dem Unternehmen nach Bedarf zahlen. Dieses Modell, das bereits von großen Anbietern wie Amazon Web Services, Microsoft und Google etabliert wurde, könnte jedoch zu unerwarteten Kostensprüngen führen, sobald KI in zentrale Abläufe integriert wird. Eine McKinsey-Studie zeigt, dass fast alle Unternehmen ihr festgelegtes KI-Budget überschreiten. Nicole Segerer beschreibt, dass Softwareunternehmen verschiedene Modelle testen, um Planungssicherheit zu gewährleisten. Dazu zählen Abostufen mit Nutzungsgrenzen, Grundabos mit Verbrauchspaketen und ein gemeinsames Credit-System. Sie betont, dass die Zukunft der KI-Preismodelle in einem Prepaid-Modell liegen könnte, das ein festes Basis-Abo mit vorab gebuchten Verbrauchskontingenten kombiniert. Dies würde den Kunden helfen, ihre Kosten besser zu planen und gleichzeitig den Anbietern eine kalkulierbare Einnahmequelle bieten.