Mehr als einhundert Unternehmen haben in einem offenen Brief gemeinsame Maßnahmen gegen KI-gestützte Cyberangriffe gefordert. Zu den Unterzeichnern gehören namhafte Technologieunternehmen wie OpenAI, Anthropic, Google und Microsoft sowie Sicherheitsanbieter wie CrowdStrike, Okta und Fortinet. Auch Firmen aus dem Finanz- und Infrastruktursektor unterstützen diesen Appell. Die Unternehmen erwarten, dass Angriffe mithilfe künstlicher Intelligenz in naher Zukunft häufiger und komplexer werden. Besonders gefährdet sind kritische Einrichtungen wie Krankenhäuser, Wasserwerke und die digitale Infrastruktur. Vorfälle, wie der bei Hugging Face, zeigen bereits, dass autonome KI-Agenten neue Sicherheitsrisiken schaffen können. Die Unterzeichner fordern daher neue Formen der Cyberabwehr und eine engere Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Regierungen auf verschiedenen Ebenen. Ziel ist es, Sicherheitsstandards zu erhöhen und Lösungen für bislang unbekannte Bedrohungen zu entwickeln. Gleichzeitig arbeiten einige der beteiligten Unternehmen an KI-Systemen, die gezielt zur Abwehr von Cyberangriffen eingesetzt werden sollen.