Die Vielzahl an KI-Modi, wie sie von Anbietern wie Gemini, Claude und ChatGPT bereitgestellt werden, führt zu einer unnötigen Komplexität, die Nutzer ausbremst. Anstatt zwischen verschiedenen Modi wählen zu müssen, sollten Nutzer ihre Aufgaben klar formulieren können. Google strebt mit Gemini an, eine universelle KI für verschiedene Aufgaben zu schaffen, erschwert dies jedoch durch zahlreiche Funktionsnamen. In der Gemini-App sind Nutzer gezwungen, zwischen Chat, Spark und Daily Brief zu unterscheiden, was die Bedienung kompliziert macht. Insbesondere die Daily Brief-Funktion zeigt, dass personalisierte Informationen oft auch irrelevante frühere Aktivitäten einbeziehen können. Spark hingegen könnte als hilfreicher KI-Agent im Hintergrund agieren, ohne als separater Modus präsentiert zu werden. Diese Problematik betrifft nicht nur Google, sondern auch andere Anbieter, die von Nutzern verlangen, sich in unterschiedliche Arbeitsweisen einzuarbeiten. Dies führt zu einer kognitiven Überlastung. Im Gegensatz dazu verfolgt Apple einen Ansatz, bei dem bestehende Anwendungen intelligenter werden, ohne dass Nutzer eine neue Produktlogik erlernen müssen. Textbasierte KI-Dienste ermöglichen es den Nutzern zudem, einfach eine Nachricht zu schreiben und ihre Aufgaben zu formulieren.