Google hat seine Tagging-Werkzeuge überarbeitet und führt Google Tag und Google Tag Manager enger zusammen. Diese Integration ermöglicht es, bestehende Google Tags zu vollwertigen Google-Tag-Manager-Containern aufzuwerten. Websites, die bisher nur Google Tag verwendet haben, profitieren von zusätzlichen Funktionen des Tag Managers. Dazu zählen eine Benutzeroberfläche zur Verwaltung von Tags, Debugging und Versionskontrolle. Die Neuerungen zielen darauf ab, die Messung zu vereinfachen und die Verwaltung der Daten für Google Ads und Google Analytics zu optimieren. Ein zentrales Merkmal ist das Visual Tagging, das es Nutzern ermöglicht, Elemente einer Website direkt auszuwählen und Ereignisse zu definieren, ohne Programmierkenntnisse zu benötigen. So können Klicks auf Schaltflächen oder andere Interaktionen einfacher als Events erfasst werden. Google möchte damit die technische Hürde bei der Einrichtung von Messpunkten senken. Zudem verspricht Google eine schnellere Datenübertragung und eine vereinfachte Benutzeroberfläche im Tag Manager. Für Werbetreibende bedeutet dies, dass Tracking, Fehlerkontrolle und Messung innerhalb einer gemeinsamen Infrastruktur effizienter ablaufen.