In der heutigen Podcast-Episode mit Kristina Flegel wird das Thema „Wo wirkt das Werbebudget wirklich?“ besprochen. Kristina Flegel erklärt, dass ein effektives Media Mix Modeling eine solide Datenhistorie von mindestens drei Jahren erfordert. Ohne diese Historie und ein angemessenes Besucherniveau auf der Website fehlen die notwendigen Datenpunkte für verlässliche Korrelationen. Daher ist es ratsam, zunächst Trackingdaten, Absatzzahlen und First-Party-Daten zu konsolidieren, bevor mit der Modellierung begonnen wird. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die Anbindung der Datenquellen oft der größte Flaschenhals ist. Besonders bei externen Zulieferern können Daten nur alle zwei bis vier Wochen verfügbar sein, was zusätzliche Zeit in Anspruch nimmt. Kristina Flegel betont auch, dass die Empfehlungen des Modells auf historischen Mustern basieren, jedoch menschliche Einschätzungen erforderlich sind, um Fehlallokationen zu vermeiden. Mut zum Testen zahlt sich aus, wie ein Beispiel von Congstar zeigt, wo ein zusätzliches Budget erfolgreich auf Social Media verteilt wurde. Zudem wird die Brandwirkung durch ein Long-Term-Modell messbar, was besonders bei der Diskussion über ATL-Budgets von Bedeutung ist. Markenwahrnehmung kann somit von einer subjektiven Einschätzung in eine belastbare Kennzahl überführt werden.