Eine Studie von Knak, die dreihundertdreiunddreißig Marketingverantwortliche befragte, zeigt, dass Künstliche Intelligenz im E-Mail-Marketing weit verbreitet ist, jedoch nicht automatisch zu einer höheren Effizienz führt. Rund siebzig Prozent der Marketingteams nutzen KI-Technologien, aber nur neunundzwanzig Prozent arbeiten mit fortgeschrittenen Anwendungen. Erstaunlicherweise entfallen bei achtzig Prozent der Teams mindestens die Hälfte ihrer Arbeitszeit auf die Produktion von E-Mails, während strategische Aufgaben weniger Zeit in Anspruch nehmen. Die größten Zeitverluste entstehen nicht bei der Texterstellung, sondern in der Zusammenarbeit. Bei sechzig Prozent der Teams sind mindestens vier Personen an der Erstellung einer E-Mail beteiligt, und neunundsechzig Prozent durchlaufen mehrere Überarbeitungsrunden. Dies führt dazu, dass achtundachtzig Prozent der Teams im vergangenen Jahr mindestens einen Kampagnenstart aufgrund interner Abläufe verpassten. Um die Effizienz zu steigern, ist es wichtig, Künstliche Intelligenz stärker in den gesamten Produktionsprozess zu integrieren und nicht nur für Einzelaufgaben zu verwenden. Die Priorität sollte darauf liegen, die internen Abläufe zu optimieren, bevor KI eingesetzt wird, um den Workflow zu beschleunigen.