Der Artikel thematisiert die Herausforderungen im digitalen Marketing, die durch weniger Tracking-Signale entstehen. Datenschutzvorgaben, Browser-Beschränkungen und abgeschottete Plattformen reduzieren die Verfügbarkeit von Marketing-Signalen erheblich. Diese Veränderungen erschweren die Nachverfolgung von Customer Journeys, insbesondere durch den Einfluss von KI-Suchmaschinen und digitalen Assistenten. Infolgedessen entsteht eine Kluft zwischen dem tatsächlichen Verhalten potenzieller Kunden und den erfassten Daten durch Marketingtechnologien. Um dieser Herausforderung zu begegnen, wird empfohlen, von präzisen Attributionsmodellen zu probabilistischen Modellen überzugehen. Diese Modelle kombinieren First-Party-Daten mit statistischen Verfahren und ermöglichen es Marketingteams, auch mit unvollständigen Daten handlungsfähig zu bleiben. Der Fokus verschiebt sich von maximaler Messgenauigkeit hin zu belastbaren Entscheidungen und verlässlichen Prognosen der Geschäftsentwicklung, trotz der abnehmenden Datensignale.