In der DACH-Region scheitern bis zu fünfundachtzig Prozent der KI-Projekte im Marketing oder erreichen ihre gesetzten Ziele nicht. Die Hauptursache für dieses Scheitern ist mit sechsundfünfzig Prozent das fehlende funktionale und fachliche Know-how. Weitere Faktoren sind eine unzureichende Datenbasis, schwache Projektorganisation sowie zu viele parallel gestartete Vorhaben. Derzeit konzentrieren sich Unternehmen hauptsächlich auf grundlegende Anwendungen wie Content-Management und die Analyse von Kundenkommunikation, während komplexere Szenarien wie Marketing-Mix-Modelling selten umgesetzt werden. Rund fünfundvierzig Prozent der Unternehmen befinden sich noch in einer reaktiven Phase und testen KI vor allem in isolierten Pilotprojekten. Lediglich etwa elf Prozent der Unternehmen weisen einen hohen Reifegrad auf. Diese Unternehmen zeichnen sich durch ein klares Zielbild, ein gutes Verständnis der Customer Journey, standardisierte Prozesse und belastbare Daten aus. Zudem gibt es eine Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung der Führungskräfte und der Realität der Mitarbeiter. Erfolgreiche KI-Strategien setzen auf gezieltes Training und Change-Management, um Unsicherheiten und Überforderungen der Mitarbeiter zu begegnen.