Im Fachartikel von Maximilian Lude wird die Rolle synthetischer Kunden in der Marktforschung thematisiert. Maximilian Lude erläutert, dass KI-basierte Konsumentensimulationen die Produktentwicklung und das Marketing beschleunigen, indem sie Panels durch schnelle Vorabtests ergänzen. Die Kundenzentrierung, als zentraler Erfolgsfaktor, hat sich über Jahrzehnte bewährt. Eine Metaanalyse bestätigt, dass Kundenzufriedenheit messbare Auswirkungen auf verschiedene Unternehmenskennzahlen hat. Lude beschreibt, wie echte Kundenmeinungen oft schwer zu erlangen sind und Marktforschung kostspielig sein kann. Hier kommen synthetische Kunden ins Spiel, die durch Sprachmodelle erzeugt werden und als Personas fungieren. Diese können Produktkonzepte bewerten und menschliches Verhalten simulieren. Dennoch betont Lude, dass synthetische Kunden lediglich statistische Echos sind und keine echten Menschen mit eigenen Erfahrungen darstellen. Das Fazit des Artikels ist, dass synthetische Kunden das Werkzeug zur Umsetzung der Kundenzentrierung verändern, jedoch den Wert des Zuhörens echter Menschen nicht ersetzen. Der leere Stuhl bleibt ein symbolisches Bild für die Notwendigkeit, die Kundenperspektive stets zu berücksichtigen.