Im Fachartikel von Johannes Paysen wird die zunehmende Bedeutung von Attention im Marketing hervorgehoben. Johannes Paysen erläutert, dass nicht mehr die Anzahl der Impressions, sondern die Aufmerksamkeit entscheidend für die Werbewirkung ist. Die durchschnittliche Betrachtungsdauer digitaler Anzeigen ist von zwei Komma fünf Sekunden auf zwei Komma drei Sekunden gesunken, was auf eine Reizüberflutung der Nutzer zurückzuführen ist. Um mehr Aufmerksamkeit zu generieren, sollten Marketer in die Optimierung ihrer Anzeigen investieren. Nach Einschätzung von Johannes Paysen sind emotionale Passung und Kontextualisierung zentrale Hebel, um Attention zu steigern. Werbung, die zur emotionalen Stimmung des Inhalts passt, erzielt eine signifikante Steigerung der Aufmerksamkeit. Zudem ist es wichtig, dass die Botschaft sofort klar ist, da Nutzer:innen im Durchschnitt nur rund zwei Sekunden Aufmerksamkeit schenken. Eine klare und ansprechende Kreation ist entscheidend, um die Aufmerksamkeit der Konsumenten zu gewinnen. Johannes Paysen betont, dass Werbung mit hoher Attention-Rate positive Effekte auf Ad Recall, Markenbekanntheit und Kaufbereitschaft hat. Die zentrale Frage für Marketingverantwortliche sollte daher nicht mehr die Anzahl der Impressions, sondern der Attention-Score sein. Reichweite bleibt zwar wichtig, garantiert aber keine Werbewirkung. Es ist entscheidend, dass Werbung im richtigen Moment auf aufmerksame Menschen trifft.