Im Fachartikel von Michael Rossié werden die häufigsten Fehler im Storytelling thematisiert und deren Auswirkungen auf die Erzählweise erläutert. Michael Rossié betont, dass gute Geschichten nicht zufällig entstehen und dass die richtige Erzähltechnik entscheidend ist, um Spannung und Identifikation zu erzeugen. Er erklärt, dass der Anfang einer Geschichte entscheidend ist und empfiehlt, sofort zur Sache zu kommen, um das Publikum zu fesseln. Ein schlechter Beginn kann das Interesse schnell verlieren. Rossié weist darauf hin, dass Geschichten für das Publikum relevant sein müssen, damit eine Identifikation stattfinden kann. Des Weiteren kritisiert er das Schritt-für-Schritt-Erzählen und empfiehlt, sich auf die spannenden Wendepunkte zu konzentrieren. Ein Held oder eine Heldin sollte nicht nur großartig sein, sondern auch Schwächen zeigen, um sympathisch zu wirken. Rossié hebt hervor, dass die Fallhöhe einer Geschichte entscheidend für deren Spannung ist und dass sowohl zu viele als auch zu wenige Details die Erzählung stören können. Schließlich betont er, dass Geschichten ein positives Ende haben sollten, um das Publikum zu ermutigen. Michael Rossié schließt mit dem Hinweis, dass persönliche Geschichten gut verarbeitet sein sollten, bevor sie erzählt werden.