In der heutigen Podcast-Episode mit Imke Rottschäfer wird besprochen, warum KI-Projekte im Marketing häufig an der Datenbasis scheitern. Imke Rottschäfer erklärt, dass eine saubere Datenbasis unerlässlich ist, damit Künstliche Intelligenz im Marketing effektiv arbeiten kann. Ein Beispiel aus der Hotellerie verdeutlicht dies: Eine Hotelkette musste zunächst Altdaten aus über dreißig Jahren in eine gemeinsame Infrastruktur überführen, um ein verlässliches Gästeprofil zu erstellen. Diese Harmonisierung der Daten ist entscheidend, da Kundendaten aus vielen verschiedenen Quellen stammen, wie dem Property-Management-System, Online-Reisebüros und Kommunikationskanälen wie E-Mail und WhatsApp. Darüber hinaus wird thematisiert, wie Automatisierung im Hintergrund den Fachkräftemangel in der Hotellerie abfedert. Wo früher siebzig Mitarbeitende für ein Hotel mit einhundertfünfzig Zimmern zuständig waren, genügen heute sieben Personen, wenn automatisierte Prozesse implementiert sind. Dabei ist es wichtig, dass die Mitarbeitenden diese Veränderungen unterstützen, um Ängste vor Jobverlust zu vermeiden. Imke Rottschäfer betont auch die Bedeutung von Kanalvielfalt in der Kommunikation mit Gästen, anstatt sie auf eine eigene App zu drängen. Schließlich wird die Effektivität klassischer Bonusprogramme kritisch hinterfragt, da sie oft mehr Frust als Nutzen bringen. Stattdessen sollte der Fokus auf einer durchweg positiven Gästeerfahrung liegen.