In der heutigen Podcast-Episode mit Jutta Heinrich wird der Paradigmenwechsel in der Veranstaltungsbranche besprochen. Der Fokus liegt auf der Rückkehr zu Live-Events und der Erkenntnis, dass hybride Formate während der Pandemie eine kostspielige Sackgasse waren. Jutta Heinrich erklärt, dass die bedeutendsten Geschäfte nicht im Plenum, sondern in den Kaffeepausen und beim Networking stattfinden. Daher entscheiden sich Unternehmen nun bewusst für größere, impactvolle Veranstaltungen, anstatt viele kleine Events abzuhalten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass das Kongressprogramm nicht mehr als Beiwerk betrachtet wird, sondern als zentraler Grund für die Teilnahme. Die IMEX hat dies durch die Neugestaltung ihrer Halle verdeutlicht, indem sie spannende Inhalte und attraktive Themen bietet. Zudem hebt Jutta Heinrich die Rolle des Frankfurt Convention Bureau hervor, das als unabhängige Kompetenzzentrale fungiert und Marketing-Managern wertvolle Unterstützung bietet, ohne selbst als Konkurrenz aufzutreten. Abschließend wird auf die Möglichkeit hingewiesen, finanzielle Unterstützung für innovative Events zu erhalten, wenn diese eine bestimmte Teilnehmerzahl und Dauer erfüllen. Dies eröffnet Marketing-Managern neue Perspektiven zur Optimierung ihrer Budgets.