Nike hat eine Guerilla-Marketingkampagne gestartet, um den Wechsel als Ausrüster der deutschen Fußballnationalmannschaft ab dem Jahr zweitausendsiebenundzwanzig von Adidas zu bewerben. Im Rahmen dieser Kampagne wurde ein auffälliges Plakat mit Jamal Musiala am Hudson River platziert, das die Botschaft „Hallo New Jersey. Hallo, neues Trikot!“ vermittelt. Das neue Trikot, das an das Weltmeistertrikot von neunzehnhundertvierundsiebzig erinnert, wird jedoch noch nicht vollständig präsentiert. Adidas hingegen reagiert gelassen auf den Verlust und hebt die Bedeutung anderer strategischer Schwerpunkte sowie die Stärke seiner eigenen Nationalmannschaften hervor. Vorstandschef Björn Gulden betont, dass Sichtbarkeit, Design und die Verbindung von Fußball mit Popkultur entscheidend sind. Mit Kampagnen wie „Backyard Legends“ und Retro-Designs bleibt Adidas im internationalen Fußballumfeld erfolgreich. Der Wettbewerb zwischen Nike und Adidas findet nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch durch kreative Markeninszenierungen statt. Während Nike mit seiner Guerilla-Aktion auf den künftigen DFB-Deal aufmerksam macht, kann Adidas auf den Verkauf von drei Millionen DFB-Trikots zur WM verweisen. Damit stellt Adidas hohe Anforderungen an Nike, die zeigen muss, dass die neue Partnerschaft auch wirtschaftlichen Erfolg mit sich bringt.