In der heutigen Podcast-Episode mit Sven Hasselmann wird das Thema behandelt, wie Unternehmen ihre Kunden nicht an KI-Agenten verlieren. Die Bahn steht vor der Herausforderung, dass ihre dreiunddreißig Millionen monatlichen Nutzer auf eigenen Kanälen gefährdet sind, da KI-Agenten als direkte Konkurrenten auftreten. Während Google und OpenAI ihre KI-Agenten weiterentwickeln, verlagert sich der Kaufverkehr weg von etablierten Plattformen. Besonders im Service-Bereich sind bereits erhebliche Verluste zu verzeichnen. Sven Hasselmann erklärt, dass nicht die Technik das Hauptproblem darstellt, sondern die Verschiebung der Kaufentscheidung in fremde, nicht kontrollierbare Ökosysteme. Ein zentrales Thema ist der Wandel der Kaufabsichten. Früher war eine klare Kaufabsicht eindeutig erkennbar, heute sind die Anfragen fragmentiert und mehrdeutig. Marketing-Manager müssen lernen, echte Kaufabsichten von bloßem Interesse zu unterscheiden. Zudem zwingt das Universal Commerce Protocol Unternehmen dazu, ihre Produkte vollständig und standardisiert in Agenten-Marktplätzen zu präsentieren. Wer dies nicht tut, wird unsichtbar. Die Bahn muss nun entscheiden, ob sie ihre Plattformen optimiert, um Kunden zu halten, oder sich der neuen Realität anpasst. Das Kaufverhalten wird individueller und die Messprozesse komplexer, was eine permanente Analyse und schnelle Anpassungen erfordert.