In der heutigen Podcast-Episode mit Jonathan Mall wird besprochen, wie Unternehmen eigene KI-Systeme aufbauen können. Jonathan Mall erklärt, dass KI-Agenten zunehmend autonomer arbeiten und komplette Arbeitsabläufe übernehmen. Der größte Fortschritt liegt dabei nicht mehr in einzelnen Eingaben, sondern in der Vernetzung dieser Agenten. Dies ermöglicht eine automatische Übergabe von Ergebnissen an nachfolgende Workflows, wodurch manuelle Abstimmungen und Sucharbeiten entfallen. Unternehmen können somit wiederkehrende Aufgaben schneller bearbeiten und ihre internen Prozesse effizienter skalieren. Ein weiterer entscheidender Aspekt ist, dass die Qualität eines KI-Systems stark von der Integration unternehmenseigener Daten abhängt. Informationen aus Meeting-Transkripten, E-Mails und anderen Dokumenten liefern den notwendigen Kontext, um relevante Ergebnisse zu erzielen. Digitale Zwillinge spielen ebenfalls eine wichtige Rolle, indem sie reale Zielgruppen simulieren und Feedback zu Inhalten und Kampagnen liefern, bevor diese auf den Markt kommen. Jonathan Mall betont zudem, dass die stärksten Ergebnisse nicht aus dem ersten Entwurf von KI entstehen. Erfolgreiche Teams nutzen KI als Sparringspartner, um Ideen zu überarbeiten und zu bewerten. Schließlich wird die Sichtbarkeit in KI-Systemen zu einem neuen Marketing-Kanal, da immer mehr Informationssuchen direkt in diesen Systemen beginnen. Unternehmen müssen daher verstehen, wie ihre Zielgruppen nach Lösungen suchen, um in Entscheidungsprozesse einbezogen zu werden.