In der heutigen Podcast-Episode mit Sönke Kranz wird besprochen, wie Greenpeace Künstliche Intelligenz nutzt, um Kündigungen vorherzusagen und Fake-Profile zu erkennen. Sönke Kranz erklärt, dass im klassischen Marketing die Kalt-Akquisition zunehmend an Effektivität verliert. Greenpeace verfolgt einen Two-Step-Ansatz, bei dem zunächst Petitionen eingesetzt werden, um Menschen zu aktivieren, bevor sie zu einer echten Conversion wie einem Newsletter-Abonnement oder einer Spende übergehen. Dies ermöglicht eine gezielte Qualifizierung der Interessierten und reduziert teure Fehlinvestitionen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Greenpeace festgestellt hat, dass die eigenen Kundendaten ausreichen, um Kündigungen frühzeitig zu erkennen. Externe Daten bringen oft mehr Rauschen als Nutzen. Sönke Kranz betont, dass Unternehmen, die Künstliche Intelligenz einsetzen möchten, ihre Modelle mit eigenen Daten trainieren sollten. Darüber hinaus hat Greenpeace einen innovativen Ansatz getestet, bei dem Menschen im richtigen Moment einfach nur gedankt wird, ohne nach Geld zu fragen. Dies hat nachweislich die Kündigungsrate gesenkt. Sönke Kranz hebt hervor, dass Künstliche Intelligenz dabei hilft, den idealen Zeitpunkt für diese Dankesbotschaften vorherzusagen. Schließlich wird auch das Thema der Fake-Profile und die Herausforderungen im Online-Marketing angesprochen. Sönke Kranz erläutert, dass Marketer sich auf diese Markt-Realität einstellen müssen, um echte Menschen besser zu erreichen.