Garnier revolutioniert sein Beauty-Marketing, indem es verstärkt auf virales Social-Media-Marketing setzt. Der Fokus liegt auf einem sogenannten „Culture-First“-Ansatz, der darauf abzielt, jüngere Zielgruppen, insbesondere Gen Zennials, anzusprechen. Anstelle traditioneller Werbekampagnen setzt die Marke auf Unterhaltung, Internet-Humor und Kooperationen mit Creatorn. Ein Beispiel dafür ist die virale „Moose“-Kampagne für das Fructis Curl Mousse, die durch ein Wortspiel zwischen „mousse“ und „moose“ geprägt ist. In dieser Kampagne spielt ein Reality-TV-Star die Rolle eines missverstandenen Social-Media-Managers, was zu einer humorvollen Story führt, die über verschiedene Plattformen verbreitet wird. Diese Strategie hat sich positiv auf die Verkaufszahlen ausgewirkt, da das Produkt im Amazon-Ranking deutlich anstieg. Garnier verfolgt mit dieser Ausrichtung das Ziel, kulturelle Relevanz und authentische Kommunikation in den Vordergrund zu stellen. Die neue Markenplattform „Made to Feel Good“ soll Themen wie Natürlichkeit, Nachhaltigkeit und positive Markenerlebnisse betonen und das Image als moderne, inklusive Beauty-Marke stärken.