Der Nachrichtenkonsum der jungen Generation verändert sich grundlegend. Junge Nutzer greifen zunehmend auf Inhalte von Creatorn, Videos und Social Media zurück, anstatt klassische Medienmarken zu nutzen. Eine aktuelle Studie des Reuters Institute verdeutlicht, dass klassische Nachrichtenquellen für viele junge Menschen an Relevanz verlieren. Statt direkt auf Nachrichtenwebsites zuzugreifen, konsumieren sie Inhalte verstärkt über Plattformen wie TikTok, YouTube oder Instagram. Die Studie zeigt, dass viele junge Menschen kurze, visuelle und leicht konsumierbare Inhalte bevorzugen. Videoformate gewinnen an Bedeutung, während Nachrichtenkontakte häufig zufällig innerhalb sozialer Feeds entstehen. Creator und Influencer fungieren dabei als wichtige Informationsvermittler. Für klassische Medienmarken stellt dies eine wachsende Herausforderung dar, da sie im Wettbewerb um Aufmerksamkeit und Vertrauen stehen. Medienunternehmen müssen sich neu positionieren und stärker auf mobile Nutzung, visuelle Formate sowie communityorientierte Kommunikation setzen. Die Glaubwürdigkeit bleibt ein entscheidender Faktor. Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen, dass sich sowohl Journalismus als auch digitales Marketing an die Plattformökonomie anpassen müssen, in der Reichweite zunehmend über soziale Netzwerke und Persönlichkeiten erzielt wird.