Im Fachartikel von Steven Baumgaertner wird die Notwendigkeit eines Umdenkens im Marketing angesprochen, insbesondere im Hinblick auf die Nachhaltigkeit von Kundenbindung. Steven Baumgaertner erläutert, dass Unternehmen zunehmend unter Druck stehen, ihre Emissionen zu reduzieren, was nicht nur Produktion und Logistik, sondern auch das Marketing betrifft. Die steigende Nutzung digitaler Technologien führt zu einem erhöhten Energiebedarf, weshalb Kundenbindung ressourcenschonend gestaltet werden sollte. Eine Studie der Branchenverbände ASI, PPAI und EAC zeigt, dass haptische Werbeartikel pro erinnerter Werbewirkung zu den effizientesten Kanälen zählen, da sie geringere Emissionen verursachen als digitale Werbung. Steven Baumgaertner hebt hervor, dass die langfristige Nutzung dieser Artikel entscheidend für die CO₂-Effizienz ist. Während digitale Maßnahmen kontinuierlich Energie benötigen, erzeugen Werbeartikel wiederholte Markenkontakte ohne zusätzliche Emissionen. Die Relevanz und Nachhaltigkeit von Werbeartikeln hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Materialwahl und der Gestaltung. Steven Baumgaertner schlussfolgert, dass Unternehmen ihre Marketingstrategien überdenken sollten, um die Wirkung pro Kontakt neu zu bewerten und den Ressourceneinsatz in den Fokus zu rücken.