Apple hat die Weiterentwicklung des Mixed-Reality-Headsets Vision Pro vorerst eingestellt. Diese Entscheidung folgt auf eine schwache Nachfrage, die durch einen hohen Preis und begrenzte Anwendungsfälle bedingt war. Trotz eines geplanten Updates im Herbst zweitausendfünfundzwanzig, das einen leistungsstärkeren Chip, verbesserte Bildqualität und eine längere Akkulaufzeit bieten sollte, blieb das Interesse der Verbraucher hinter den Erwartungen zurück. Infolge dieser Entwicklungen wurde das zuständige Team aufgelöst und die Mitarbeitenden in andere Bereiche integriert, insbesondere in die Weiterentwicklung von Sprachassistenz-Technologien. Derzeit gibt es keine Pläne für ein Nachfolgemodell, obwohl das aktuelle Gerät weiterhin erhältlich ist. Die Gründe für das Scheitern sind vielfältig und umfassen ergonomische Schwächen sowie einen Mangel an überzeugenden Inhalten. Apple richtet seinen Fokus nun auf kompaktere, KI-gestützte Smart Glasses. Mehrere Prototypen befinden sich bereits in der Testphase, und ein Marktstart wird in den kommenden Jahren erwartet. Ziel ist es, ein alltagstauglicheres Produkt zu entwickeln, das im Wearable-Markt konkurrenzfähig ist.