E-Mail-Marketing erfährt durch die Einführung von KI-Filtern, die rund vierzig Prozent der Mails in Gmail herabstufen, eine grundlegende Veränderung. Diese Filter berücksichtigen nicht mehr nur die chronologische Reihenfolge, sondern auch Faktoren wie Aktualität, Klickverhalten und häufige Kontakte. Der Posteingang entwickelt sich zunehmend zu einem sozialen Feed, in dem relevante Inhalte bevorzugt angezeigt werden. In diesem Kontext wird die Relevanz der Inhalte wichtiger als die bloße Versandfrequenz. Unternehmen sind gefordert, die Inhalte ihrer E-Mails sorgfältig zu prüfen, um echte Aufmerksamkeit zu erzeugen. Öffnungen und Klicks sollten als bedeutende Qualitätssignale betrachtet werden, da eine niedrige Interaktionsrate die Sichtbarkeit der Kampagnen negativ beeinflussen kann. Um Streuverluste zu minimieren, empfiehlt es sich, Empfängerlisten regelmäßig zu bereinigen und inaktive Kontakte seltener anzusprechen. Eine präzise Segmentierung und Zielgruppenansprache sind entscheidend für den Erfolg. Marken, die genau wissen, für wen ihre Inhalte bestimmt sind, werden in der Zukunft besonders erfolgreich sein.