Die Creator Economy nimmt im Marketing eine zunehmend zentrale Rolle ein, wie The Wall Street Journal berichtet. Immer mehr Unternehmen verlagern ihre Budgets von traditionellen Werbekanälen wie Fernsehen oder Display-Werbung hin zu Social Media und Influencern. Während Creator-Marketing boomt, zeigen große Marken eine gewisse Zögerlichkeit. Kleine Unternehmen dominieren den Markt und nutzen Influencer deutlich effizienter. Prognosen deuten darauf hin, dass Werbetreibende in den USA im Jahr zweitausendsechsundzwanzig rund dreiundvierzig Milliarden neunhunderttausend Dollar in Creator-Kooperationen investieren werden, was einen signifikanten Anstieg darstellt. Trotz dieser Entwicklungen bleiben viele große Unternehmen zurückhaltend. Zwar betrachten bereits fast die Hälfte der Marketer Creator als wichtigen Bestandteil ihrer Mediaplanung, jedoch wachsen die Budgets nicht im gleichen Maße wie die Anzahl der Creatoren und deren Reichweite. Die Messung des Erfolgs solcher Kooperationen gestaltet sich für große Marken als schwierig, da es an Standardisierung und klaren Kennzahlen mangelt. Kleinere Marken und Direct-to-Consumer-Unternehmen agieren agiler und setzen stärker auf direkte Kooperationen sowie kurzfristige Kampagnen. Langfristige Partnerschaften über verschiedene Plattformen hinweg zeigen sich als Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg.