Im Fachartikel von Armin Doll wird der Wandel zur datengetriebenen Marke thematisiert. Armin Doll erläutert, dass die Sichtbarkeit im digitalen Marketing sich zunehmend von Inhalten hin zu Daten verlagert. Er weist darauf hin, dass die Diskussion um den „Tod der Website“ nicht das Ende der Website bedeutet, sondern deren Rolle als zentrale Instanz für Sichtbarkeit in Frage stellt. Doll führt an, dass viele Suchanfragen mittlerweile ohne Klick auf eine Website beantwortet werden, was die Bedeutung von gut strukturierten und konsistenten Daten erhöht. Nach Einschätzung von Armin Doll müssen Marken nicht nur Botschaften senden, sondern auch verlässliche Fakten liefern. Die Zusammenarbeit zwischen Marketing, IT und Datenverantwortlichen wird entscheidend, um die Qualität der Informationen zu gewährleisten. Doll betont, dass Sichtbarkeit zur Governance-Aufgabe wird und dass Konsistenz über alle Kanäle hinweg Vertrauen schafft. Er hebt hervor, dass gute Suchmaschinenoptimierung schon immer datengetrieben war, jedoch die Pflege und Strukturierung der Daten nun eine Daueraufgabe darstellt. Abschließend fasst Doll zusammen, dass Marken, die ihre Inhalte strukturiert und maschinenlesbar organisieren, sich in einer von Künstlicher Intelligenz geprägten Welt Relevanz sichern können.