Metas Werbetools, die künstliche Intelligenz nutzen, sorgen für erhebliche Kritik, da sie Anzeigen automatisch verändern, ohne dass Werbetreibende zustimmen können. Diese Veränderungen beeinflussen nicht nur das Markenbild, sondern setzen auch Budgets unter Druck. Laut Marketing Brew berichten erste Marken, dass ihre Werbemittel durch AI-gestützte Anpassungen modifiziert wurden, ohne dass dies bewusst gesteuert wurde. Ein zentrales Problem besteht darin, dass AI direkt in bestehende Werbemittel eingreift und Varianten erzeugt, die nicht immer den Markenrichtlinien entsprechen. Dies führt zu Qualitätsproblemen und gefährdet das Vertrauen in die Marke. Zudem geben Agenturen an, dass sich bestimmte AI-Funktionen nicht deaktivieren lassen, was die Kontrolle weiter einschränkt. Ein weiterer Aspekt ist die Integration von AI in Budget- und Kampagnenlogik, wodurch Teile des Budgets automatisch für Tests verwendet werden, auch wenn dies nicht geplant war. Diese Entwicklungen deuten auf einen grundlegenden Wandel im Werbemarkt hin, bei dem die Kontrolle über kreative Prozesse zunehmend an die Plattformen abgeben wird. Für Marketer bedeutet dies weniger direkte Kontrolle und eine wachsende Abhängigkeit von den Mechanismen der Plattform.