OpenAI entwickelt sein Werbegeschäft weiter und plant eine Abrechnung von Werbung basierend auf Klicks, anstelle von lediglich Impressionen. Dieses neue Modell soll ChatGPT für Werbekunden attraktiver machen und die Ausrichtung auf Performance stärken. Zukünftig könnten Kampagnen auch auf spezifische Aktionen wie Käufe oder App-Downloads optimiert werden. Die Erwartungen sind hoch, da bereits im Jahr zweitausendsechsundzwanzig Werbeeinnahmen in Milliardenhöhe angestrebt werden. Jedoch gibt es in der Praxis Herausforderungen, die den Rollout verzögern. Ein wesentliches Problem ist das fehlende Tracking, das Werbetreibende ausbremst. OpenAI bietet derzeit nur grundlegende Kennzahlen wie Impressionen, Klicks und Ausgaben an, während detaillierte Einblicke und Steuerungsmöglichkeiten im Vergleich zu etablierten Plattformen fehlen. Zudem bleibt das Targeting ungenau und schwer kontrollierbar, da jede Antwort individuell generiert wird. Diese Einschränkungen führen dazu, dass viele potenzielle Werbekunden zögern, größere Budgets zu investieren. Solange die Messbarkeit und Kontrolle nicht verbessert werden, wird das Wachstum voraussichtlich hinter den Erwartungen zurückbleiben.