Der Werbekonzern WPP prüft den Verkauf seiner PR-Sparte Burson, um Kosten zu senken und das Wachstum zu stärken. Dieser Schritt ist Teil eines umfassenden Konzernumbaus, der unter der Leitung von CEO Cindy Rose vorangetrieben wird. Die Strategie, die als „Elevate28“ bezeichnet wird, zielt darauf ab, die komplexe Unternehmensstruktur zu vereinfachen und bis zum Jahr zweitausendachtundzwanzig Einsparungen von rund fünfhundert Millionen Pfund zu erzielen. WPP sieht sich mit sinkenden Werbeausgaben, Kundenverlusten und einem signifikanten Rückgang der Aktienperformance konfrontiert. Das PR-Geschäft hat dabei einen Umsatzrückgang von etwa sechs Prozent erlebt. Ein Verkauf von Burson würde einen nahezu vollständigen Rückzug von WPP aus dem PR-Segment bedeuten, nachdem bereits die Beteiligung an FGS Global aufgegeben wurde. Burson entstand im Jahr zweitausendvierundzwanzig aus der Fusion von BCW und Hill & Knowlton und beschäftigt weltweit rund sechstausend Mitarbeiter. WPP plant, sich künftig auf vier zentrale Geschäftsbereiche zu konzentrieren, um nachhaltiges Wachstum zu erreichen und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber digitalen Plattformen zu stärken.