In der heutigen Podcast-Episode mit Michael Fretschner wird besprochen, wie Agenten und intelligente Tools die Mediaplanung neu definieren. Ein Professor erklärt, dass die Marktkonzentration im Medienmarkt, dominiert von großen Tech-Giganten wie Google, Meta und Amazon, über fünfzig Prozent beträgt. Diese Entwicklung zwingt Marketing-Manager dazu, ihre Media-Gewohnheiten zu überdenken und in kleinere, spezialisierte Kanäle zu investieren, um Sichtbarkeit zu erhalten. Darüber hinaus wird deutlich, dass Awareness und Branding wieder an Bedeutung gewinnen. Die Faustregel von der International Advertising Association, die besagt, dass sechzig Prozent des Budgets für Branding und vierzig Prozent für Performance verwendet werden sollten, findet zunehmend Beachtung. Die Vision einer einfachen Buchung über eine Demand-Side-Plattform wird greifbar, was Transaktionskosten senkt und Mediaplaner entlastet. Zudem wird das Messen von Aufmerksamkeit ohne User-Tracking möglich, was durch neue Tools wie Permodo unterstützt wird. Abschließend betont der Professor, dass Marketing eine strukturelle Verantwortung hat. Werbung, auch wenn sie manchmal als lästig empfunden wird, spielt eine entscheidende Rolle im Mediensystem und sollte als langfristige Investition betrachtet werden.