Apple plant, noch in diesem Sommer Werbung in seiner Maps-App sowohl auf Mobilgeräten als auch im Web einzuführen. Unternehmen sollen die Möglichkeit erhalten, sich die obersten Plätze in den Suchergebnissen zu sichern, indem sie für prominente Platzierungen zahlen. Dieses Modell ähnelt dem von Google Maps, wo Firmen ebenfalls für bessere Sichtbarkeit bezahlen können. Beispielsweise könnte ein Restaurant, das für bestimmte Begriffe den höchsten Gebotsbetrag bietet, in der Apple Maps-Suche bevorzugt angezeigt werden. Mit dieser Erweiterung des Werbeportfolios zielt Apple darauf ab, die Einnahmen seiner Services-Sparte weiter zu steigern. Diese umfasst unter anderem den App Store, Apple Music, Apple TV und iCloud. Im Jahr zweitausendfünfundzwanzig erzielte die Services-Sparte bereits über einhundertneun Milliarden US-Dollar Umsatz. Apple nutzt bereits Werbeplätze innerhalb des App Stores sowie in den Apps News und Stocks und plant, die Suchanzeigen im App Store auf weitere Märkte wie das Vereinigte Königreich und Japan auszuweiten.