Der ursprünglich geplante ChatGPT Instant Checkout wird nicht umgesetzt. Stattdessen bleibt die Künstliche Intelligenz vorerst ein Werkzeug zur Produktsuche und -recherche. Nutzer recherchieren zwar Produkte über ChatGPT, schließen ihre Käufe jedoch in gewohnten Zahlungsumgebungen ab. OpenAI hat entschieden, den Checkout-Prozess in externe Händler-Apps zu verlagern. Die Idee, dass Nutzer direkt aus den Suchergebnissen von ChatGPT einkaufen können, wird zurückgestellt. Zukünftig wird der Fokus auf der Inspiration und Produktsuche liegen. Gleichzeitig arbeitet OpenAI mit dem Zahlungsanbieter Stripe an einem Protokoll für Agentic-Commerce-Transaktionen, bei denen KI-Systeme den Einkauf vermitteln. Der Strategiewechsel basiert auf der Erkenntnis, dass viele Nutzer zwar Informationen über Produkte in ChatGPT suchen, den Kauf jedoch nicht dort abschließen. Zudem ist die Beteiligung von Händlern an KI-gestützten Shopping-Integrationen bislang gering. Die Herausforderungen liegen in der technischen Infrastruktur und dem Vertrauen der Konsumenten, die beim Bezahlen lieber auf bekannte Checkout-Systeme zurückgreifen.