Im Fachartikel von Wolfgang Scherl-Gebhard wird die Integration von Künstlicher Intelligenz im Marketing und die damit verbundenen rechtlichen Herausforderungen thematisiert. Wolfgang Scherl-Gebhard erläutert, dass der EU AI Act die Transparenz- und Urheberpflichten für Marketingteams verstärkt. Diese müssen Governance, Schulungen und Prüfprozesse für KI-generierte Inhalte implementieren, um rechtliche Risiken zu minimieren. Er weist darauf hin, dass nach deutschem Recht nur Menschen als Urheber gelten und KI-Systeme lediglich als Werkzeuge fungieren. Dies bedeutet, dass Inhalte, die vollständig automatisiert durch KI erstellt werden, in der Regel keinen Urheberrechtsschutz genießen. Des Weiteren erklärt Wolfgang Scherl-Gebhard, dass die Nutzung von Trainingsdaten und der Input in KI-Tools rechtlich bedenklich sein können, wenn geschützte Werke involviert sind. Auch der Output der KI kann problematisch sein, wenn er bestehenden Werken zu ähnlich ist. Besonders betont er die Sensibilität im Umgang mit personenbezogenen Daten und vertraulichen Informationen, um Verstöße gegen die Datenschutz-Grundverordnung zu vermeiden. Abschließend hebt Wolfgang Scherl-Gebhard hervor, dass klare Regeln, geschulte Teams und ein bewusster Umgang mit Daten notwendig sind, um das Potenzial von KI im Marketing rechtssicher zu nutzen.