Im Bieterprozess um Warner Bros. Discovery hat Netflix seine Bemühungen eingestellt. Die Co-CEOs Ted Sarandos und Greg Peters gaben bekannt, dass sie kein verbessertes Angebot mehr unterbreiten werden, da der von Paramount Global geforderte Preis wirtschaftlich nicht mehr tragbar sei. Paramount hat sein zunächst abgelehntes Angebot mehrfach überarbeitet und bietet nun ein Kaufpreis von einunddreißig US-Dollar je Aktie sowie eine Absicherung von sieben Milliarden US-Dollar für den Fall, dass regulatorische Hürden den Deal verhindern. Die Übernahme muss jedoch noch von den zuständigen Kartellbehörden und der Federal Communications Commission genehmigt werden. Ein wesentlicher Teil der Finanzierung stammt von Private-Equity-Investoren und Staatsfonds aus dem Nahen Osten. Während Netflix vor allem an der Entertainment-Sparte interessiert war, plant Paramount eine umfassende Integration, die auch Nachrichtensender wie CNN umfasst. Für Netflix bleibt eine vertraglich vereinbarte Entschädigung in Höhe von zwei Komma acht Milliarden US-Dollar. Die Aktionäre von Warner sollen am zwanzigsten März über das Angebot abstimmen.