Eine aktuelle Studie zeigt, dass ein hoher Anteil der deutschen Erwachsenen, nämlich einundachtzig Prozent, täglich Nachrichten konsumiert. Von diesen sind fünfunddreißig Prozent als echte Nachrichtenjunkies zu klassifizieren, da sie sich im Durchschnitt siebenmal pro Tag informieren und über zehn Artikel täglich lesen. Diese Nutzungsintensität positioniert Deutschland im internationalen Vergleich als einen der stärksten Nachrichtenmärkte. Nachrichten werden dabei intensiver konsumiert als Inhalte aus den Bereichen Sport und Unterhaltung. Während nur fünfundzwanzig Prozent der Menschen starkes Interesse an Sport zeigen und fünfzehn Prozent an Unterhaltung, übersteigt der Nachrichtenkonsum diese Zahlen deutlich. Für Marken und Werbung ist dies von Bedeutung, da News-Umfelder hohe Reichweite und überdurchschnittliche Aufmerksamkeit bieten. Werbung in diesen Umfeldern erzielt eine Kaufabsicht von sechsundsechzig Prozent, was nahezu dem Niveau von Sport- und Entertainment-Umfeldern entspricht. Alters- und Einkommensunterschiede spielen dabei kaum eine Rolle. Nachrichtenumfelder erweisen sich somit als reichweitenstark, markensicher und wirkungsvoll, was sie zu einem wichtigen Element in der aktuellen Brand-Safety-Debatte macht.