Google Ads hat offenbar begonnen, pausierte Keywords automatisch zu reaktivieren, was zu unerwarteten Auswirkungen auf Budgets und die Performance führen kann. Diese Änderungen sind durch das Tool „Low activity system bulk changes“ ausgelöst worden, das bislang vor allem inaktive Elemente pausierte. Berichte von mehreren Werbetreibenden zeigen, dass in den Änderungshistorien der betroffenen Konten Einträge für automatisierte Massenänderungen erscheinen, die eine „Undo“-Option beinhalten. Dieses Verhalten ist weder dokumentiert noch offiziell erklärt, was zu Verwirrung führt. Unklar bleibt, ob es sich um ein beabsichtigtes Feature, einen Testlauf oder einen Fehler handelt. Pausierte Keywords sind oft Teil einer strategischen Kontostruktur und deren unbemerkte Reaktivierung kann erhebliche Auswirkungen auf die Kampagnendynamik haben. Für Agenturen und Inhouse-Teams stellt sich die Frage, wie Automatisierung und manuelle Kontrolle in Einklang gebracht werden können. Bis zu einer offiziellen Stellungnahme wird empfohlen, die Änderungshistorie regelmäßig zu überprüfen und unerwartete Aktivierungen schnell rückgängig zu machen.