Die Europäische Union untersucht derzeit, ob Google, die Tochtergesellschaft von Alphabet, die Preise für Anzeigen in Suchauktionen künstlich erhöht. Der Verdacht besteht, dass die Abrechnungspreise für Onlinewerbung auf der Google-Suche möglicherweise manipuliert wurden, was zu Nachteilen für Werbetreibende führen könnte. Bis Anfang März haben betroffene Unternehmen die Möglichkeit, ihre Einschätzungen zu diesem Thema abzugeben. Aktuell handelt es sich um eine Vorprüfung, und eine formelle Untersuchung wurde noch nicht eingeleitet. Google hat die Vorwürfe zurückgewiesen und betont, dass die Anzeigenpreise durch Echtzeit-Auktionen bestimmt werden, die darauf abzielen, den Nutzern die relevantesten Inhalte zu präsentieren. Der Wettbewerb zwischen Werbenden und die Qualität der Anzeigen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Diese Entwicklungen könnten erhebliche Auswirkungen auf den europäischen Onlinewerbemarkt haben, den Google dominiert. In der Vergangenheit wurde Alphabet bereits mehrfach wegen Wettbewerbsverstößen bestraft, und auch in den Vereinigten Staaten laufen Untersuchungen zu mutmaßlichen Manipulationen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, könnte dies die Diskussion über Googles marktbeherrschende Stellung neu entfachen.