Die zehn Thesen zu KI-Marketing beleuchten die sich verändernde Landschaft im Marketing durch den Einfluss künstlicher Intelligenz. Künstliche Intelligenz entwickelt sich zunehmend von einem reinen Werkzeug zu einer operativen Grundlage, was die Rollenprofile in Unternehmen beeinflusst. Während KI-Systeme leistungsfähiger werden, bleiben viele Marketingorganisationen in kleinen Optimierungen stecken, was die strategische Anpassung behindert. Zudem bringt die Menschlichkeit von KI-Interfaces neue ethische Herausforderungen mit sich, da die Grenzen zwischen Werbung und Empfehlungen verschwimmen. Viele Unternehmen implementieren zwar KI-Tools, jedoch bleiben ihre Prozesse und Anreizsysteme unverändert, was zu isolierten Anwendungen führt. Die Fähigkeit, Inhalte in großer Menge zu produzieren, mindert den Wert durchschnittlicher Kreativität. Die Auffindbarkeit verändert sich durch Answer Engine Optimization, was bedeutet, dass Sichtbarkeit neu definiert werden muss. Vernetzte KI-Workflows sind der Schlüssel zur Effizienz, während die Führungsqualität zum entscheidenden Erfolgsfaktor wird. CMOs stehen vor der Herausforderung, klare strategische Entscheidungen zu treffen, da operative Vorteile schnell kopierbar sind. Schließlich führt die unregelmäßige Leistung von KI zu neuen Risiken, da unterschiedliche Ergebnisse in verschiedenen Kontexten entstehen können.