Im Fachartikel von Nora Feist wird das Recruiting im Kontext der Künstlichen Intelligenz thematisiert. Nora Feist erläutert, dass sich die Art und Weise, wie Jobsuchende Informationen suchen, grundlegend verändert. Immer mehr Menschen wenden sich nicht mehr an Suchmaschinen, sondern an generative KI-Systeme, die kuratierte Antworten liefern. Diese Entwicklung führt zu einem neuen Konzept, dem sogenannten Generative Engine Optimization, das für Recruiting und Employer Branding einen Paradigmenwechsel darstellt. Nach Einschätzung von Nora Feist ist Sichtbarkeit die entscheidende Ressource im Recruiting. Nur wenige Arbeitgeber erscheinen in den Antworten generativer Systeme, was bedeutet, dass Unternehmen, die nicht sichtbar sind, potenzielle Bewerbende verlieren. Zudem nutzen etwa fünfundvierzig Prozent der Talente generative KI aktiv für ihre Recherchen. Nora Feist betont, dass Inhalte sowohl für Menschen als auch für KI strukturiert und klar sein müssen. Storytelling wird als strategische Notwendigkeit hervorgehoben, da gut erzählte Arbeitgebergeschichten sowohl die Identität eines Unternehmens verankern als auch für KI verständlich sind. Nora Feist empfiehlt, externe Signale zu stärken und klare, präzise Informationen bereitzustellen. Der Artikel schließt mit der Feststellung, dass die Zukunft des Recruitings in kohärenten Narrativen liegt, die Orientierung und Vertrauen schaffen.