Der persönliche KI-Assistent Moltbot hat innerhalb kurzer Zeit große Aufmerksamkeit erregt und ist viral gegangen. Entwickelt von Peter Steinberger, sollte das Tool ursprünglich dazu dienen, seine eigene digitale Arbeit zu organisieren. Moltbot kann verschiedene Aufgaben automatisiert übernehmen, darunter die Pflege von Kalendern, das Versenden von Nachrichten und das Check-in für Flüge. Die Begeisterung in der Entwickler-Community ist bemerkenswert, was sich in über vierundvierzigtausend GitHub-Sternen und einer starken Präsenz in sozialen Medien widerspiegelt. Trotz des Erfolgs sieht sich das Projekt rechtlichen Hürden gegenüber. Der ursprüngliche Name musste aufgrund einer Intervention geändert werden, blieb jedoch mit einem markanten Hummer-Motiv verbunden. Der Hype um Moltbot führte auch zu einem Anstieg der Aktie von Cloudflare, da viele Nutzer dessen Infrastruktur für den lokalen Betrieb des KI-Agenten nutzen. Allerdings gibt es erhebliche Sicherheitsbedenken. Moltbot kann direkt Befehle auf dem Rechner ausführen, was ihn anfällig für Angriffe macht. Experten empfehlen, das Tool isoliert auf separaten Systemen oder virtuellen Servern zu betreiben, was den praktischen Nutzen einschränkt. Dennoch verdeutlicht das Projekt das Potenzial persönlicher KI-Agenten und die Herausforderungen, die mit ihrer breiten Nutzung verbunden sind.