Der US-Konzern Meta, ehemals Facebook, erlebte mit seinem Vorhaben, das Metaverse zu etablieren, erhebliche Rückschläge. Überzogene Erwartungen führten zu einem Milliardenverlust, da die Nachfrage nach virtuellen Realitäten nicht den ambitionierten Prognosen entsprach. Rund dreiundsiebzig Milliarden US-Dollar wurden in Reality Labs investiert, jedoch blieben die erhofften Gewinne aus. Sinkende Verkaufszahlen von VR-Headsets und die Schließung von Studios verdeutlichen, dass das Metaverse nicht über ein Nischenprodukt hinauswuchs. Frühe Versionen wie Horizon Worlds waren durch technische Mängel und unattraktive Avatare geprägt, was den Nutzern keinen klaren Mehrwert bot. Zudem scheiterte Meta mit dem Versuch, ein App-Store-Modell mit hohen Gebühren zu etablieren, was Entwickler und Creator abschreckte. Sicherheitsprobleme, wie virtuelle Belästigung, trugen ebenfalls zur Skepsis der Nutzer bei. Gleichzeitig verschob sich der technologische Fokus hin zu Künstlicher Intelligenz und Augmented Reality, die ein höheres Interesse weckten. Während VR an Attraktivität verlor, entwickelten sich KI und Mixed Reality zu realistischeren Plattformen. Für Meta stellt das Metaverse somit kein zukunftsträchtiges Projekt mehr dar, sondern ein kostspieliges Experiment ohne nachhaltige Perspektive.