SportScheck richtet sich neu aus und fokussiert sich auf den Frauen-Sportmarkt, der als zentraler Wachstumstreiber für die Zukunft angesehen wird. Der Markt hat ein Volumen von fast vier Milliarden Dollar und bleibt bislang weitgehend unerschlossen. Nach der Insolvenz und der Übernahme durch die italienische Cisalfa Group steht die Stabilisierung und das Wachstum im stationären sowie digitalen Geschäft im Vordergrund. Die Marketing- und Strategieverantwortliche Anne von Loebbecke treibt die Neuausrichtung der Marke voran, um SportScheck als modernen und inspirierenden Sporthändler zu positionieren. Ein zentraler Bestandteil der neuen Strategie ist eine Omnichannel-Experience, die Social Media, den Online-Shop und den stationären Store miteinander verbindet. Eine digitale Plattform soll das Nutzererlebnis verbessern, während Künstliche Intelligenz unterstützend bei der Content-Erstellung und Marketingprozessen eingesetzt wird. Diese Technologie soll die Effizienz steigern, ersetzt jedoch nicht die Kreativität und das Storytelling. SportScheck plant, gezielt auf die Bedürfnisse von Frauen im Sport einzugehen, um diese stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Erste Maßnahmen, wie die Modernisierung des Stores in Dortmund, zeigen bereits positive Effekte. Der Frauen-Sportmarkt wird somit zu einem entscheidenden Faktor für das Wachstum und die Differenzierung des Unternehmens.